Grüne/Maresch/Sensengasse: Große Enttäuschung über Umwidmung Sensengasse

Minimale Zugeständnisse an BürgerInnen sind nicht als Erfolg zu werten.

Wien (Grüne) - " Ich bin über die Vorgangsweise der SPÖ zutiefst enttäuscht", so der Umweltsprecher der Wiener Grünen, GR Rüdiger Maresch nach dem heutigen Beschluss zur Umwidmung des Gebiets Universitätssportplatzes Sensengasse in Bauland.

Maresch: "Anstelle des vom Gemeinderat beschlossenen Mediationsverfahrens wurden lediglich moderierte Gespräche geführt. Es wurden weder alle betroffenen Interessensgruppen einbezogen, noch wurde ein ausreichender Zeitrahmen gewählt. Ab dem ersten Gespräch wurde den BürgerInnen klar gemacht, dass falls es zu keiner Einigung kommen sollte, der alte Entwurf unverändert realisiert wird. Insofern kann man sicher nicht von Ergebnisoffenheit der Gespräche sprechen. Die minimalen Zugeständnisse an die BürgerInnen können sicher nicht als Erfolg gewertet werden."

"Einmal mehr wurde den BürgerInnen anstelle eines ernsthaften Diskussionsprozesses und von Mitspracherechten ein Beschäftigungsprogramm geboten. So kann man bürgernahe Politik sicher nicht machen", so Maresch abschließend.

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