DOLINSCHEK: Ambulanzgebühr ist der sozial ausgewogenste Selbstbehalt im Gesundheitswesen

Unterstütze Gesundheitsminister Herbert Haupt

Wien, 2003-01-30 (fpd) - "Die Ambulanzgebühr ist der sozial ausgewogenste Selbstbehalt im Gesundheitswesen. Im Gegensatz zu den von sozialistischen Regierungen in der Vergangenheit eingeführten eineinhalb Dutzend Selbstbehalten berücksichtigt die Ambulanzgebühr auf Grund der vielen Ausnahmebestimmungen am meisten die Interessen der Patienten", betonte heute FPÖ-Sozialsprecher Sigisbert Dolinschek. ****

Bedauerlicherweise hätten die Gebietskrankenkassen, vor allem die oberösterreichische, im Verein mit SPÖ und Gewerkschaften durch aktiven Widerstand eine bessere und effizientere Umsetzung der Ambulanzgebühren verhindert. Es sei in der Geschichte der zweiten Republik einmalig, daß ein demokratisch zustande gekommenes Gesetz aus rein parteipolitischen Motiven bekämpft worden sei, so Dolinschek. Höchst bemerkenswert sei in diesem Zusammenhang auch die Unverfrorenheit der Sozialisten, die über Jahrzehnte den kranken Menschen tief ins Börsel gegriffen hätten und sich jetzt zu deren Anwalt aufspielten.

"Die Sozialisten sind bis dato jede vernünftige Antwort und jeden brauchbaren Vorschlag schuldig geblieben, wie unser hochwertiges Gesundheitssystem zukunftssicher gestaltet werden kann. Stereotype Vorschläge, die Sozialversicherungsbeiträge in Rasenmähermanier für alle zu erhöhen, wie z.B. von Herrn Sallmutter immer wieder ins Spiel gebracht, sind im höchsten Maße kontraproduktiv und außerdem unsozial", bekräftigte Dolinschek.

"Ich unterstützte deshalb Gesundheitsminister Herbert Haupt und Staatssekretär Reinhart Waneck in ihren Anstrengungen um den Fortbestand und die Leistbarkeit des österreichischen Gesundheitssystems, welches weltweit zu den besten gehört", so der freiheitliche Sozialsprecher abschließend. (Schluß)

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