WUK: Jeder Krieg ist ein Rückfall in überholte Verhaltensmuster

Die derzeitige weltpolitische Situation rund um die Irak-Krise darf nicht zu einem negativen Lehrbeispiel werden.

Wien (OTS) - Das Werkstätten- und Kulturhaus (WUK) hat sich in seinem Leitbild u.a. einer sozial und ökonomisch gerechteren und vor allem kulturell reicheren Gesellschaft verschrieben. Als wichtige Grundbedingung für diese Gesellschaft wird eine Demokratisierung gesehen, die über herkömmliche Politikformen hinausreicht. Genau dies vermisst das WUK in der derzeitigen politischen Realität. Die alten Politikformen feiern ein Wiederaufleben und drängen friedenspolitische Maßnahmen und Instrumente wieder in den Hinter-grund. Das WUK ist überzeugt, dass Krieg und jeglicher Gewalteinsatz nie eine nachhaltige und humane Lösung darstellen kann. Vielmehr wird dadurch die Spirale der Gewaltbereitschaft, des Terrors und der Verständnislosigkeit zwischen Kulturen und Nationen in die Höhe ge-schraubt. Die komplexen Zusammenhänge jeder weltpolitischen Krise erfordern umfassendere Mittel als die schnelle "Lösung" durch Krieg. In der jetzigen Krise zeigt sich, wie sehr sich die Weltgemeinschaft wieder aufspalten lässt und in Gut oder Böse unterschieden wird. Das WUK spricht sich vehement gegen alle Kriegsvorbereitungen aus sowie auch gegen alle einseitigen Darstellungen in den Medien. Es appelliert an alle politisch aktiven und beteiligten Personen, sich mit allen Mitteln für eine friedliche Konfliktlösung einzusetzen und begrüßt die Position der österreichischen Bundesregierung, jede friedliche Aktion zu unterstützen und an keiner Kriegshandlung teilzunehmen.

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Mag. Ruth Rieder
Mediensprecherin / WUK
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