Menschenrechte bilden Grundlage für stabile Gesellschaften

Hunderte Jugendliche nahmen am ai-Projekt "SchülerInnen für Menschenrechte" teil

Bregenz (VLK) – 23 Gruppen aus allen Vorarlberger
Schultypen nahmen an dem von Amnesty International
Österreich initiierten Projekt "SchülerInnen für
Menschenrechte" teil. Landtagspräsident Manfred Dörler
eröffnete heute, Mittwoch, im Landhaus die Ausstellung mit
den Arbeiten der Jugendlichen. ****

Tagtäglich werden weltweit Menschenrechte mit Füßen
getreten. Menschen werden ohne gesetzliche Grundlage
inhaftiert, bedroht, mißhandelt, gefoltert, hingerichtet. Grundlegende Rechte werden ignoriert und Menschen nicht
zuletzt auch in ihrer Würde verletzt. Seit 1961 nimmt sich
Amnesty International weltweit der Verteidigung der
Menschenrechte an. Weit über 50.000 Fälle von Menschenrechtsverletzungen wurden seither betreut, wovon
über 80 Prozent der Fälle positiv abgeschlossen wurden.

Um das Bewusstsein für Menschenrechte zu schärfen, rief
Amnesty International Österreich das Projekt "SchülerInnen
für Menschenrechte" ins Leben. Aus Vorarlberg nahmen 23
Gruppen aus 14 allgemeinbildenden und berufsbildenden
mittleren und höheren Schulen, aus Polytechnischen Schulen
und der Fachhochschule teil – insgesamt 300 Schülerinnen
und Schüler. Sie schufen Bild-, Text- und Tondokumente zu verschiedensten Aspekten der Menschenrechte.

LTP Dörler lobte diesen Einsatz der Jugendlichen: "Die
in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte normierten
Werte und Rechte mögen uns selbstverständlich vorkommen. Es
gilt sie aber Tag für Tag zu verteidigen. Wenn sich junge
Menschen in dieser Art mit dem Menschenrechten auseinander
setzen, gibt dies Anlass zur Hoffnung auf eine bessere
Zukunft. Wir dürfen in unseren Bemühungen nicht nachlassen
und müssen uns stets daran erinnern, dass Menschenrechte
uns alle angehen und unseres Einsatzes bedürfen."

Die Ausstellung im Landhaus ist noch bis Freitag, 14.
Februar 2003, täglich von 8.00 bis 18.00 Uhr, zu sehen. (gw/hapf/dig,nvl)

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