Kuntzl unterstützt Forderung nach fairer und menschenwürdiger Bundesbetreuung

Reaktion Strassers "sehr enttäuschend"

Wien (SK) Die breite Front an Kritikern der Asylwerber-Richtlinie habe durch den Menschenrechtsbeirat eine klare Bestätigung erhalten, erklärte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst, "Innenminister Strasser kann sich nun den Forderungen nach einer menschenwürdigen und fairen Gestaltung der Bundesbetreuung nicht mehr länger verschließen." Die erste Reaktion von Innenminister Strasser ist für Kuntzl "sehr enttäuschend". "Strasser tut so, als wäre die Kritik an der Asylrichtlinie völlig neu", so die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin, "tatsächlich ist er aber in den vergangenen Monaten nahezu täglich mit den problematischen Auswirkungen dieser Richtlinie konfrontiert worden". ****

Kuntzl unterstützt weiters die Forderung der Hilfsorganisationen und des UN-Flüchtlingshochkommissariats nach einem Mindestmaß an Betreuung für alle Asylwerber und klare Regeln für die Finanzierung. "Das entspricht den Vorstellungen der SPÖ nach einer umfassenden Neuordnung der Bundesbetreuung", so Kuntzl abschließend. (Schluss) se

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