Ferrero-Waldner: Bush-Rede war keine Kriegserklärung an den Irak!

Irak muss aktiver mit UNO-Waffen-Inspektoren zusammenarbeiten

Wien, 29. Jänner 2003 (ÖVP-PD) Als "keine Kriegserklärung" wertete heute, Mittwoch, Außenministerin Dr. Benita Ferrero-Waldner die gestrige "Rede zur Lage der Nation" von US-Präsident George W.Bush. "Ich glaube, dies ist positiv zu sehen und es ist auch positiv zu sehen, dass Präsident Bush jetzt angekündigt hat, dass er dem Sicherheitsrat zusätzlich Informationen übermitteln will und zwar durch Außenminister Powell selbst am 5. Februar", betonte Ferrero-Waldner. Nach wie vor liege der Schlüssel dann beim UNO-Sicherheitsrat. "Wir wollen heute die Multilateralität gestärkt sehen und keine Unilateralität. Wir hoffen, dass es in dieser Richtung gehen kann," so die Außenministerin. ****

Ferrero-Waldner betonte, dass die EU-Außenminister dem Griechischen Vorsitzenden den Rücken gestärkt habe für Vermittlungsreisen in den Nahen Osten. Es gehe den EU-Außenministern darum, klar zu machen, dass der Irak aktiver mit den UNO-Waffen-Inspektoren zusammenarbeiten müsse, "sonst wird es schwierig werden", betonte die Außenministerin. Der Irak müsse jetzt handeln, "das ist eine Chance, die der Frieden noch bringt und die wir unterstützen wollen", so Ferrero-Waldner.

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