Kreutzer: Schüler sollen ihre Zukunft mitbestimmen

Information direkt an jeden Schüler heranbringen

Klagenfurt.- 29-01-03.- "Die Vorwürfe wegen einer angeblichen Datenverletzung im Zusammenhang mit einer landesweiten Aktion für alle Kärntner Schüler sind haltlos. Der Landessschulart ist als Behörde zu ihrer Einholung berechtigt und er hat gleichzeitig die strenge gesetzliche Verpflichtung diese Daten an niemanden anderen, schon gar nicht an irgendeine Partei, weiterzugeben", erklärte die Schulsprecherin der FPÖ Kärnten, LAbg. Dietlinde Kreutzer.

Ein Rundschreiben über einen "Zukunftskongress Kärnten" sollte direkt an alle Schüler gehen, damit diese entscheiden können, ob sie daran teilnehmen oder nicht. Man dürfe nicht nur davon reden, dass die Jugend unsere Zukunft darstellt, sondern man sollte auch Wege finden, dass sie diese durch ihre Ideen und Wünsche mitgestalten können, so Kreutzer. Der vom Land geplante Zukunftskongress werde eine Plattform bieten, auf der die Jugendlichen ihre Vorschläge im Rahmen von Zeichen- und Aufsatzwettbewerben oder von Projektarbeiten einbringen.

Kreutzer fragt, wo eine Datenschutzverletzung vorliegen sollte, wenn der Ausschreibungstext dafür dem Landesschulrat übermittelt wird und der wiederum diese in Briefform jedem Schüler zumittelt. "Aber selbstverständlich sollte dies genau kontrolliert werden, damit ein etwaiger Datenmissbrauch ausgeschlossen ist."

Kärnten wolle ein kinder- und jugendfreundliches Land sein. Daher habe man das Wahlalter für Gemeinderatswahlen auf 16 reduziert. Das allein genüge aber nicht. "Es müssen Aktionen folgen, die der Jugend zweierlei zeigen: Dass den Verantwortlichen die Meinung der Jugend wichtig ist und dass sie auch wissen möchten, was den jungen Leuten am Herzen liegt. Der Zukunftskongress ist ein wichtiger Schritt dazu," meinte Kreutzer abschließend.

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