ARGE-ÄrztInnen: Rasingers Eiertanz um die Ambulanzgebühr

Zukunftweisendes Reformkonzept statt herumdoktern

Wien (ÖGB). "Von einem Arztkollegen hätte ich mir mehr erwartet als einen unerträglichen Eiertanz", antwortet die Sprecherin der ARGE-ÄrztInnen im ÖGB, Dr. Sabine Oberhauser, auf die Aussagen von ÖVP-Gesundheitssprecher Dr. Erwin Rasinger zur Ambulanzgebühr.++++

Die heute veröffentlichten Zahlen der OÖ.Gebietskrankenkasse sind in ihrer Eindeutigkeit nicht mehr zu überbieten. Demnach steht den Einnahmen durch die Ambulanzgebühr von 231.000 Euro ein Aufwand von 4,9 Mio. Euro gegenüber. Oberhauser: "Damit ist unsere Kritik bestätigt und meinem Kollegen hat es offensichtlich die Sprache verschlagen."

Die ARGE-ÄrztInnen-Sprecherin stimmt in einem Punkt Rasinger allerdings zu. Oberhauser: "Der Herr Kollege spricht endlich aus, was sich schon so viele dachten, nämlich, dass die Ambulanzgebühr ein Ärgernis ist." Und weiter meint die ARGE-ÄrztInnen-Sprecherin: "Im Gegensatz zu Rasingers Eiertanz brauchen wir endlich eine Grundsatzdiskussion über ein Reformkonzept für das österreichische Gesundheitswesen. Wir dürfen nicht mehr in dem einen oder anderem Detailbereich herumdoktern, sondern wir müssen ein klares und zukunftsweisendes Gesamtkonzept erarbeiten. Ein Herumeiern à la Rasinger haben sich die PatientInnen wahrlich nicht verdient."(ff)

ÖGB, 29. Jänner 2003 Nr. 047

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