Pilotenchef attackiert AUA-Führung: "Es geht um eigenen Profit"

Piloten-Betriebsrat vorsitzender Novak verschärft Streik-Debatte im NEWS-Interview

Wien (OTS) - Bei den Austrian Airlines verhärten sich die Fronten zwischen Betriebsrat und Vorstand. Keine der beiden Seiten will von ihren Forderungen abrücken. Ein Streik der Belegschaft wird deshalb immer wahrscheinlicher. Jetzt erhebt der Betriebsratsvorsitzende des Bordpersonals, Rudolf Novak, neuerlich schwere Vorwürfe gegen führende AUA-Manager. Diesen ginge es, so Novak im Interview mit NEWS, bei den geplanten Konzerneinsparungen einzig und allein "um den eigenen Profit".

Demnach könnten "der AUA-Vorstand und 35 führende Mitarbeiter der AUA-Group" aufgrund eines konzerninternen Stock-Options-Programmes "in den nächsten drei Jahren bis zu 30 Millionen Euro cashen", so Novak. Für Novak sei damit die Strategie des Managements klar: "Die treiben kurzfristig den Aktienkurs in die Höhe, und dann, hollodaro, sind sie dahin." Der AUA-Betriebsratschef forderte erneut eine klare Trennung der Geschäftsfelder innerhalb der AUA-Gruppe. Sollte diese Bedingung vom Vorstand nicht erfüllt werden, "wird gestreikt".

Rückfragen & Kontakt:

Sekretariat NEWS
Chefredaktion
Tel.: (01) 213 12 DW 1103

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NES0001