Oxonitsch: Wirken Ing. Fritz Hofmanns hat tiefe Spuren hinterlassen!

Wiener SPÖ-Klubobmann würdigt ehemaligen Stadtrat anlässlich dessen 75. Geburtstags

Wien (SPW-K) - Anlässlich des 75. Geburtstag des ehemaligen Wiener Stadtrats Ing. Fritz Hofmann, am Freitag, 31. Jänner, würdigte Mittwoch der Vorsitzende des Wiener SPÖ Gemeinderatsklubs, Christian Oxonitsch die Leistungen des ehemaligen Kommunalpolitikers. "Mit dem Namen Fritz Hofmann ist der große Aufschwung Wiens in den siebziger und achtziger Jahren besonders eng verbunden. Sein von den Grundsätzen der Sozialdemokratie geprägtes politisches Wirken hat tiefe, unauslöschbare Spuren hinterlassen", betonte Oxonitsch in einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien. Als Beispiele dafür unter vielen nannte er die Gestaltung der Donauinsel zum auf der Welt einmaligen Freizeit- und Erholungsparadies, die Erichtung der U-Bahn sowie die Inangriffnahme der Stadterneuerungsoffensive auf allen Ebenen. ****

Wer heute mit offenen Augen durch Wien gehe, der könne sich der mustergültig betriebenen Stadterneuerung auch und vor allem im Wohnhaus- und Kulturobjektbereich nicht entziehen, sagte Oxonitsch. An allen Ecken und Enden der Stadt würden historisch wertvolle, aber auch von vielen Menschen genutzte Alltagsobjekte im neuen Glanz erstrahlen. Wien sei, und das ziehe auch immer mehr Gäste in unsere Stadt, eine gutes Beispiel für die gelungene Symbiose zwischen den Erfordernissen der Großstadt als dynamisches, sich stets weiterentwickelndes Zentrum ökonomischer Bedürfnisse und der Besinnung auf das architektonische, kulturelle und künstlerische Erbe. Vielen Menschen, so Oxonitsch, sei heute nicht mehr geläufig, dass der sozialdemokratische Politiker bei seinem Amtsantritt als Planungsstadtrat im Jahr 1969 das Thema Stadterneuerung erstmals eingehend angesprochen und in der Folge konkret und umfassend in Angriff genommen habe. Oxonitsch: "Auch das ist eine eindrucksvolle Bestätigung für das politische Selbstverständnis Hofmanns, Visionen mit Leben zu erfüllen".

Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen wies der SPÖ-Klubchef zudem auf die großen Verdienste Hofmanns im Zuge der Gestaltung der Donauinsel hin. Nicht wenige Planungsexperten hätten Anfang der 70er Jahre vorgeschlagen, die Donauinsel mit steil abfallen Uferzonen allein als Hochwasserbauwerk zu gestalten. Gemeinsam mit dem damaligen Bürgermeister Gratz als Mitstreiter habe sich schließlich die Meinung des Planungsstadtrates durchgesetzt, die Insel als "Lido der Wienerinnen und Wiener" auszuführen. Die Wiener ÖVP, die heftig gegen diese Idee protestierte, habe diese für Wien und seine Menschen so bedeutende Entscheidung zum Anlass genommen, die Koalition mit der SPÖ in der Stadtregierung aufzukündigen, erinnerte Oxonitsch.

In die Amtszeit Hofmanns als Planungstadtrat sei zudem der Baubeginn für die Errichtung des Grundnetzes der Wiener U-Bahn gefallen, setzte Oxonitsch fort. Sowohl Bauausführung, Linienstruktur als auch und vor allem die Gestaltung der U-Bahnstationen seien beispielhaft, was nicht zuletzt durch zahlreiche Architekturauszeichnungen bestätigt worden wäre. Menschliche Größe habe Hofmann aber auch bewiesen, so Oxonitsch, als er nach dem durch Materialfehler und -ermüdung verursachten Einsturzes der 1936/37 errichteten Reichsbrücke die politische Verantwortung übernommen und sein Amts als Stadtrat zur Verfügung gestellt habe. Auch in den danach ausgeübten Funktionen, so u.a. als Klubobmann der SPÖ-Fraktion im Wiener Landtag und Gemeinderat, habe Hofmann erfolgreich agiert, sodass ihm ab 1981 wieder das Amt des Planungsstadtrates übertragen worden wäre.

"Der Wiener Ehrenbürger Fritz Hofmann ist einer der Baumeister und erfolgreichen Gestalter Wiens durch rund ein Viertel-Jahrhundert. Zahlreiche große kommunalpolitische Errungenschaften tragen seine unverwechselbare Handschrift. Mit Recht ehren die Stadt Wien als auch die SPÖ Fritz Hofmann anlässlich seines markanten Geburtstages neuerlich als einen der bedeutenden Bürger der Stadt und erfolgreichen Mitstreiter der sozialdemokratischen Bewegung in der Zweiten Republik", schloss Oxonitsch. (Schluss)

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