"Prävention gegen die Zweiklassen-Medizin"

Strukturreformen in St. Vinzenz Ordensspitälern längst eingeleitet

Wien (OTS) - Durch effizientes Krankenhausmanagement, Nutzung von Synergien und Bildung medizinischer Schwerpunkte haben die St. Vinzenz Ordensspitäler längst eine Reihe der von Politikern geforderten Strukturmaßnahmen vorweg genommen. Scharf zurück wies die Geschäftsleitung der St. Vinzenz Holding den Vorwurf, kleine Spitäler seien ein medizinisches Risiko. "Im Gegenteil", so GF Dr. Michael HEINISCH, "unsere Ordenshäuser garantieren eine medizinisch hochwertige Versorgung, stellen die Ausbildungsqualität der Ärzte sicher und beugen so der Zweiklassen-Medizin vor!"

Vehement wies heute der Geschäftsführer der St. Vinzenz Holding (Eigentümer der Krankenhäuser der "Barmherzigen Schwestern (BHS) Wien-Gumpendorf", "Orthopädisches Spital Wien-Speising" und BHS in Linz und Ried/OÖ) Dr. Michael HEINISCH, den Vorwurf zurück, kleine Spitäler seien "Rosinenpicker", die sich nur der Patienten mit einfachen medizinischen Problemen annehmen und schwierige Fälle an medizinische Zentren überweisen.

"Die flächendeckende Krankenversorgung der Bevölkerung, so Heinisch, ist von mehreren Säulen abhängig. Zum einen ist der niedergelassene Bereich Garant der Nahversorgung und auch Distributer (Zuweiser). Daneben ist die stationäre Basisversorgung in kleineren und mittleren Häuser wichtig und darüber muss es medizinische Schwerpunktzentren geben. In diesem Versorgungsnetzwerk sei das Ordensspital unverzichtbar!"

Medizinische Schwerpunkte sichern Leben und ersparen teure Überweisungen

Durch Bildung medizinischer Schwerpunkte in den St. Vinzenz Spitälern (z.B. Orthopädie, Psychosomatik, Herz-Kreislauferkrankungen etc.) werden Patienten mit geballtem medizinischem Know-how betreut, jedoch - verglichen mit großen Schwerpunktzentren - zu wesentlich geringeren Kosten.

Der Geschäftsführer des Vinzenz-Krankenhauses der BHS Wien-Gumpendorf, Dir. Dr. BAUER, belegt dies mit Zahlen:
"Wien-Gumpendorf (mit 204 Betten) wird monatlich rund 30 Mal von der Wiener Rettung mit Herz-Kreislauf-Patienten angefahren: 98%! der aufgenommenen Patienten werden bis zur ihrer Entlassung in Wien-Gumpendorf versorgt und müssen nicht weiter transferiert werden. Natürlich werden auch Patienten aus den Wiener Gemeindespitälern in unser Krankenhaus entsprechend der medizinischen Schwerpunkte überwiesen. Dazu Bauer: "Sinnvolle Aufteilung medizinischer Fachgebiete und Versorgungsstufen (große Zentren, kleinere Häuser) ermöglichen
- bei maximaler Gesundheitsversorgung - Einsparungen in Millionenhöhe im Wiener Gesundheitssystem.

Garantierte Ausbildungsqualität von JungärztInnen

Und Dr. Bauer, selbst Arzt, weist dabei auch auf die Bedeutung der Ausbildungsqualität von JungärztInnen hin: Vergleicht man die "Fälle" in einem kleinen Haus wie Wien-Gumpendorf, mit jenen der Klinik, gibt es hier ein differenzierteres - vielfältiges - "Patientengut". Um gute ÄrztInnen auszubilden, benötigen diese eine Rotationsmöglichkeit zwischen Klinik und peripherem Spital. Dadurch wird ein optimales Angebot zwischen wissenschaftlich/theoretischem Spektrum und praktischer Ausbildung möglich.
Ein gut ausgebildeter Arzt benötigt weniger Parameter in der Anamnese-Erhebung, verursacht dadurch weniger Kosten und ist Garant für die Sicherheit in der medizinischen Grundversorgung!

Gegen Zweiklassen-Medizin

Abschließend ging Holding-Geschäftsführer Dr. Heinisch auf Einsparungen durch Nutzung von Synergien innerhalb der St. Vinzenz Holding ein: Der Spitalsverbund zwischen dem Krankenhaus der BHS Wien-Gumpendorf und dem Orthopädischen Spital in Wien-Speising ermöglicht z.B. im administrativen Bereich eine weitgehende Zusammenlegung der Verwaltung. Die dabei erzielten Ersparnisse wurden in die medizinische Ausstattung (z.B. Neubau von Operationssälen etc.) - zum Wohle der medizinischen Versorgung von Wiens Bevölkerung - investiert.
"Die St. Vinzenz Ordens-Spitäler", so Holding GF Heinisch abschließend, "fühlen sich ethisch verpflichtet, jedem Patienten die gleiche medizinische Qualität / Versorgung zu bieten. Damit treten wir einer Zwei-Klassen-Medizin entgegen!"

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Gabriela Neumaier
Leitung Zentralbereich PR & Marketing
St. Vinzenz Holding GmbH
A-1060 Wien, Gumpendorfer Straße 108
E-Mail: gabriela.neumaier@bhs.at
Web: http://www.vinzenzholding.at
Tel.:/Handy 0664/3927783

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