ARBÖ: Semesterferien plus frostiges Wetter ergibt Stau

Ferienbeginn in Wien und Niederösterreich

Wien (ARBÖ) – Für Tausende Schüler und Schülerinnen der Bundesländer Wien und Niederosterreich beginnen diesen Samstag die Semesterferien. Schon ab Freitag Mittag ist in vielen Teilen West-und Ostösterreichs, mit Verkehrsüberlastung zu rechnen, meldet der ARBÖ- Informationsdienst.

Erschwerend kommt die schlechte Wettersituation hinzu. Minustemperaturen und Schneefall, sowie Schneeregen werden von den Meteorologen prognostiziert, meldet der ARBÖ-Informationsdienst. Autofahrer, die sich auf den Weg in die wohlverdienten Semesterferien machen, sollten vor Urlaubsantritt noch einiges an ihren Fahrzeugen überprüfen. "Zusätzlich, zu den Skiern und dem Gepäck, sollten Schneeketten im Kofferraum nicht fehlen,", warnt Thomas Woitsch vom ARBÖ-Informationsdienst. Außerdem rät der ARBÖ die Batterie vor Fahrtantritt überprüfen zu lassen.

Mit starken Verkehrsbehinderungen auf den Wiener Stadtausfahrten
ist mit Sicherheit zu rechnen. Vor allem auf der A23, Südosttangente, Richtung Südautobahn, sowie auf der A2, Südautobahn, Richtung Graz, werden Stauungen erwartet. Die oft angepriesene Ausfahrtsmöglichkeit, die B17, Wiener Neustädter Bundesstraße, wird davon ebenfalls betroffen sein. Auch auf der Altmannsdorfer Straße und der Triester Straße wird mit einer "Blechlawine" zu rechnen sein. Ein nicht minderes Verkehrschaos erwartet der ARBÖ auf der A4, Ostautobahn, Richtung Ungarn im Großraum Wien.

Der Reiseverkehr macht sich nicht nur am Freitag Nachmittag bemerkbar. Am Samstag werden vor allem die Transitverbindungen in Westösterreich betroffen sein, warnt der ARBÖ-Informationsdienst. Die A10, Tauernautobahn, Richtung Süden zwischen dem Knoten Salburg und Bischofshofen sowie Obertauern, wird genauso wie die B311, Pinzgauer Bundesstraße, im gesamten Verlauf, sehr stark befahren sein.

Auch in den Tiroler Skigebieten werden viele Urlauber und die
damit verbundenen Staus erwartet. Auf der A12, Inntalautobahn, im Bereich Kufstein und vor den Ausfahrten zu den Skigebieten, ist mit langen Verzögerungen zu rechnen. Im weiteren Verlauf wird die B169, Zillertaler Bundesstraße auch davon betroffen sein. Auf der B179, Fernpaß Bundesstraße, werden vor dem Grenztunnel Vils/Füssen, genauso wie beim Lermoosertunnel nach Angaben des ARBÖ -Informationsdienstes Blockabfertigung und Staus erwartet. Auch im Großraum Landeck werden die Skifahrer bei der Anreise zu den Pisten vorrausichtlich viel Geduld benötigen. In Vorarlberg , sind die Staupunkte vor allem auf der A14, Rheintalautobahn, bei Bregenz vor dem Pfändertunnel und bei Feldkirch vor dem Ambergtunnel.

In Ostösterreich wird vor allem die B306, Semmering Ersatz Bundesstraße, im Bereich zwischen der Passhöhe und Maria Schutz, von Staus durch Tagesskiausflüge betroffen sein, sind sich die Experten der ARBÖ-Informationsdienstes sicher.

Staupunkte an den Grenzübergängen

Zahlreiche Familien, werden die Gelegenheit der Semesterferien,
für Besuche von Verwanden und Bekannten im Ausland nutzen. Daher ist an den Grenzstellen zu den Östlichen Nachbarstaaten teilweise mit stundenlangen Wartezeiten zu rechnen. Die Einkaufstouristen werden die Staus an den Grenzen erheblich verlängern. Hauptbetroffen von stundenlangen Wartezeiten werden, nach Angaben des ARBÖ, die Grenzübergänge nach Ungarn (Nickelsdorf, Klingenbach und Heiligenkreuz) und Slowenien (Spielfeld und Karawankentunnel) sein. Aber auch an den Grenzstellen zur Tschechischen Republik (Drasenhofen und Kleinhaugsdorf) und der Slowakei (Berg) müssen Autofahrer mit erheblichen Wartezeiten bei der Ausreise rechnen.

Zwt.: Winterferien in deutschen Bundesländern bring uns eine Flut von Skiurlaubern

In Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin
beginnen dieses Wochenende ebenfalls sogenannte "Winterferien". Damit verbunden ist ein Urlauberzustrom nach Österreich. Viele Schülerinnen und Schüler aus Deutschland nutzen die Ferien zu einem Urlaub in den österreichischen Skigebieten in Salzburg, Tirol und Vorarlberg. Behinderungen wird es auf der A10, Tauernautobahn, Richtung Süden vor den Tunnelportalen des Tauern- und des Katschbertunnel geben. Weiters kommt es auf der ohnehin schon ausgelasteten Fernpassroute zu erheblichen Behinderungen. Nächste Woche verschärft sich die Lage akut, da die deutschen Urlauber wieder nach Hause fahren und in Österreich die zweite Urlauberreisewelle erwartet wird, berichtet der ARBÖ-Informationsdienst.

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