Alte Schmiede: Arno Geiger und das Ende der Kindheit

Wien (OTS) - Über die Träume der Kindheit, gespeist nicht von Märchen, sondern durch das Beobachten der Erwachsenen-Welt, erzählt kommenden Freitag der Autor Arno Geiger, wenn er aus seinem Roman "Schöne Freunde" lesen wird. Ist es in Geigers kunstvoll aufgebautem Roman die Figur des Kindes Carlo Kovacs, der am Tore eines Bergewerks und am Tennisplatz der unbekannten Kleinstadt seine Traum-Impulse erhält, so war es bei dem berühmten Wiener Ringer Franz Doberl der Blick von der Strasse in ein kleines Trainingslokal, welches ihn nicht mehr fortgehen lies. Im Rahmen der Reihe "Selbstporträt" unterhält sich Arno Geiger mit dem mehrfachen Ringmeister und heutigem Philosophie-Lehrer Bruno Hartmann über die wundersame Zeit der Kindheit, in der das Beobachten der Erwachsenen-Welt oft unbemerkt lebensprägende Linien wachsen lässt. Auf der sportlichen Seite werden besagte, im Jahr 1948 erstmals aufgelegte Lebens- und Kindheitserinnerungen von Franz Doberl als Auskunftslektüre herangezogen.

Arno Geiger, Jahrgang 1968, wuchs in Vorarlberg auf, studierte Germanistik und Alte Geschichte und lebt seit 1993 als freiberuflicher Schriftsteller in Wien. Zu seinen bisherigen Werken zählen "Kleine Schule des Karussellfahrens" (1997) und "Irrlichterfloh"(1999).

o Termin: Freitag, 31. Jänner 2003
Ort: Alte Schmiede (1., Schönlaterngasse 9)
http://www.alte-schmiede.at/literatur.htm
Beginn: 19.00 Uhr
Der Eintritt ist frei.
(Schluss) hch

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Hans-Christian Heintschel
Tel.: 4000/81 082
hch@m53.magwien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0006