Massive Warnung der Österreichischen Ärztekammer: Ostösterreich droht Zusammenbruch der elektronischen Befundübermittlung Utl: Telekom will Server abschalten - rascher Austausch von Informationen zwischen Spital und Ärzten betroffen - Patienten akut gefährdet - ÖÄK-Präsident Pjeta appelliert an Telekom

Wien (OTS) - Eine ganz aktuelle Warnung kommt von der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK). Durch die mögliche Abschaltung eines Servers ist das Nervenzentrum der Befundübermittlung in Ostösterreich betroffen. Eine Vielzahl von Ärzten und Krankenanstalten in Ostösterreich ist indirekt Kunde eines Providers, dessen Server durch die Telekom Austria AG in den nächsten Stunden abgeschaltet werden soll. Das würde zu einem Zusammenbruch von wesentlichen Teilen im medizinischen Datenfluss führen, wenn dringende Befunde nunmehr nicht mehr elektronisch übermittelt werden können, teilt die ÖÄK Dienstag in einer Aussendung mit.

Dieses System der elektronischen Befundübermittlung ist mittlerweile zum Fundament eines raschen, unmittelbaren und reibungslosen Informationsaustausches zwischen Ärzten und Krankenanstalten geworden.

Namens der ÖÄK, die erst heute, Dienstag, von der Möglichkeit der Ausschaltung eines Großteils des medizinischen Datenaustausches in Ostösterreich Kenntnis erlangt hatte, appellierte Präsident Otto Pjeta an Telekom-Generaldirektor Heinz Sunt, die Abschaltung des betroffenen Servers um eine Woche zu verschieben. Dadurch sollte ermöglicht werden, dass Parallelstrukturen aufgebaut werden können, um eine ordnungsgemäße und rasche Befundübermittlung zu gewährleisten. Pjeta: "Nur so können wir mögliche Schäden für die Patientengesundheit verhindern." (Schluss)

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