LR Bischof: Wir brauchen vernetzte Gesundheitslandschaft

Gesundheitswesen: Strukturreform wichtig, nicht Bettenabbau

Bregenz (VLK) – "Unsere Gesundheitslandschaft braucht eine Vernetzung der Strukturen, eine Abstimmung der
Leistungsprofile und damit eine gesamtheitliche Planung in
der Gesundheitsversorgung." Darin liegen für Vorarlbergs Gesundheits-Landesrat Hans-Peter Bischof die Prioritäten,
wenn es um eine Reform des Gesundheitswesens geht. Es sei
der falsche Weg, diese Reform nur über den Abbau von
Spitalsbetten anzugehen. ****

Landesrat Bischof sieht in Vorarlberg keine Priorität im
Abbau von Akutbetten in einem Ausmaß, wie dies die Pläne
des Gesundheitsstaatssekretariates vorsehen. Dazu wird in
den Vorarlberger Krankenhäusern zu gut und effizient
gearbeitet. "Die Diskussion nur über die Zahl von Betten
führen zu wollen ist lediglich der Beweis dafür, sonst
keine Ideen für neue Strukturen zu haben", meinte der Gesundheitsreferent des Landes. Dieser Weg sei umgekehrt zu
gehen. Zuerst brauche es eine Abstimmung der
Leistungsprofile in und zwischen allen
Gesundheitseinrichtungen sowie eine tiefere Vernetzung in
der gesamten Gesundheitslandschaft. Dies wird auch zu einer
besseren Nutzung der vorhandenen Betten führen und damit
eine Reduktion ermöglichen. Dieser Weg ist natürlich
schwieriger zu gehen, weil viele Eigeninteressen eine
solche tief gehende Reform behindern könnten. Aber nur so
lassen sich auf längere Sicht Rationierung,
Kontingentierung und Qualitätseinbußen vermeiden.

"Vorarlberg hat mit seinem Modellprojekt eines
Gesundheitsfonds die richtige Tür für eine Strukturreform aufgestoßen. Unser Gesundheitswesen muss ein integriertes
werden. Nur dann lässt sich unsere Gesundheitsversorgung patientengerecht für die Zukunft sichern." Deshalb sieht
Landesrat Hans-Peter Bischof die Lösung nicht in einem
isolierten Abbau von Spitalsbetten, sondern heißen die Schlüsselwörter Vernetzung, Integration und gesamtheitliche Planung.
(hh/ug,nvl)

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