ÖAMTC: Wie man stressfrei in den Semesterurlaub kommt

Mit der richtigen Vorbereitung vorher und regelmäßigen Pausen während der Fahrt kommt man sicher ans Urlaubsziel

Wien (ÖAMTC-Presse) - "Die rechtzeitige Planung der Fahrtroute ist das Um und Auf jeder gelungenen Fahrt in den Urlaub", rät ÖAMTC-Verkehrssicherheitsexpertin Marion Seidenberger für die Fahrt in den Semesterurlaub. Dazu empfiehlt die Expertin noch die Einplanung von Pausen.

"Denn jede Ferienfahrt wird entspannter, wenn sie in Etappen gegliedert wird. Alle zwei Stunden eine Pause einlegen, um den Kindern die gewünschte Bewegung zu ermöglichen, sorgt für Ausgleich und bessere Laune auf der Weiterfahrt", weiß Seidenberger aus der Praxis. In den Pausen sollte vor allem für Kinder Abwechslung in Form eines Besuchs in einem Streichelzoo, Spielzeugmuseum oder dergleichen eingeplant werden. Eine derartige Unterbrechung bringt gute Stimmung und beeindruckt die Kinder. Oft sind nur kleine Umwege in Kauf zu nehmen und nach einer Fahrtunterbrechung gestaltet sich die Weiterfahrt für die gesamte Familie gelöster. Werden die Mitreisenden dann noch mit Snacks und Erfrischungen bei Laune gehalten, ist nicht nur der Energiezufuhr Genüge getan.

Grundsätzlich rät die Expertin davon ab, es "Aufschneidern" mit Berichten über Rekordfahrzeiten gleichtun zu wollen. "Um sicher ans Ziel zu kommen, fährt man mit angepasster Geschwindigkeit, ohne Drängeln und mit genügend Abstand zum Vordermann auf jeden Fall entspannter. Informiert man sich während der Fahrt noch via Verkehrsfunk, kann man sich außerdem noch rechtzeitig für Alternativrouten im Falle umfangreicher Stauungen auf Hauptdurchzugsstrecken entscheiden.

Ist das Urlaubsgepäck noch richtig im Kofferraum verstaut und die Mitfahrenden mit entsprechenden Rückhaltesystemen gesichert, bedarf es letztendlich nur mehr des Feingefühls des Beifahrers. "Meistens fällt es eher dem Beifahrer auf, wenn der Fahrer übermüdet ist als dem Fahrer selbst. Eine kurze Pause zum Füße-vertreten oder um eine Erfrischung zu sich zu nehmen, kann ein Konzentrationstief wieder wettmachen", sagt Seidenberger.

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ÖAMTC-Pressestelle/Sabine Fichtinger

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