Rauch-Kallat: Historischer Erfolg für ÖVP in Graz - ÖVP legt in Städten weiter zu

Sozialdemokraten haben soziale Kompetenz verloren

Wien, 28. Jänner 2003 (ÖVP-PK) Das Ergebnis der Gemeinderatswahl in Graz vom vergangenen Sonntag sei "ein historischer Erfolg für die ÖVP", sagte heute, Dienstag, ÖVP-Generalsekretärin Abg. z. NR Maria Rauch-Kallat. Trotz des Überraschungserfolges von Ernst Kaltenegger und dessen KPÖ darf nicht übersehen werden, dass Sigi Nagl ein großartiges Ergebnis für die ÖVP nach Hause bringen konnte. Erstmals nach 1945 sei die Volkspartei in Österreichs zweitgrößter Stadt mit einem Zugewinn von knapp 13 Prozent die stärkste Kraft und könne mit Recht den Anspruch auf den Bürgermeistersessel stellen. Dies sei "eine großartige Leistung von Sigi Nagl und seinem Team", so Rauch-Kallat. ****

Als "wenig überraschend" bezeichnete Rauch-Kallat die Fortsetzung des negativen Trends für die SPÖ auf kommunaler Ebene, die beim letzten Mal 7 Prozent vor der ÖVP lag und nun von der ÖVP um mehr als 10 Prozent überholt wurde. Die Wahl in Graz hätte gezeigt, dass die Sozialdemokraten offenbar auch für die Städte keine Konzepte und Themen anzubieten hätten und vor allem auch die soziale Kompetenz an einen engagierten Kommunisten abgeben musste. "Die SPÖ hat deutlich sichtbar auch in den Städten die Themenführerschaft und die soziale Wärme verloren", so Rauch-Kallat.

Die Sozialdemokraten hätten auch in Graz "konturlos" agiert und stark an sozialer Kompetenz eingebüßt. Der Wahlerfolg der Kommunisten sei "eine logische Folge davon", sagte die ÖVP-Generalsekretärin. Die Gemeinderatswahl in Kärnten in wenigen Wochen werde zeigen, ob die Sozialdemokraten die Erosion in den Kommunen stoppen können. "Gefragt sind für Österreichs Gemeinden offensichtlich neue Ideen, Innovation und Dynamik. Das Ergebnis der Graz-Wahl ist dafür der jüngste Beweis", so Rauch-Kallat.

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