Rudolph: Schulen müssen Kindern Sicherheit geben

Schulwarte sollen ihre Verpflichtung die Gänge zu kontrollieren, wahrnehmen

Wien, 2003-01-28 (fpd) - Schulen müssen den Kindern Schutz und Sicherheit bieten. Dies sei eine Selbstverständlichkeit, der die Schulverwaltung des Rathauses nachzukommen habe, erklärte heute der FP-Schulsprecher im Gemeinderat, LAbg. Ing. Herbert Rudolph. ****

Eltern wie Kinder müssen sich darauf verlassen können, daß innerhalb eines Schulgebäudes versuchte kriminelle Übergriffe, wie zuletzt in Penzing geschehen, nicht unentdeckt bleiben. Seien es nun Einschleichdiebe, Vandalen oder Triebtäter – alle müssen wissen, sie haben keine Chance unentdeckt zu bleiben, so Rudolph.

Vor allem den Schulwarten ist in Erinnerung zu rufen, daß es zu ihren dienstlichen Verpflichtungen zählt, die Gänge und sonstigen Betriebsräumlichkeiten einer Schule laufend zu kontrollieren, um so schulfremde Personen von der Schule fern zu halten. Würden die Schulwarte dieser Verpflichtung tatsächlich nachkommen, wären auch die von Elternseite bereits geforderten Videoüberwachungen überflüssig. Den Lehrerinnen und Lehrern kommt ohnehin die Aufsichtspflicht für ihre Schüler zu. Es sei einfach nicht praktikabel den Lehrern die Überwachung der Gänge und Stiegenhäuser zu überantworten, erklärte Rudolph.

Den besorgten Eltern den Aufenthalt in der Schule verbieten zu wollen, ist fast ein Glanzstück an fehlendem Einfühlungsvermögen der Schulbürokraten. "Wenn ich als Vater Sorge um die Sicherheit meiner Kinder in einer Schule habe, werde ich sie in die Schule und bis ins Klassenzimmer begleiten oder mich um eine andere Schule umsehen, und mich nicht von einem "Kaszettel" daran hindern lassen".
Die Haltung des Stadtschulrates sich mit einem Brief abzuputzen und den Eltern zu signalisieren, es sei quasi deren Problem sich um die Sicherheit der Kinder zu sorgen, ist Ausdruck zynischer Uninteressiertheit aber typisch für die sozialistischen Stadtadministration, schloß Rudolph. (Schluß) lb

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