Wiedner Grüne/Neuroth: "Volksgaragen bauen bedeutet Geld vergraben"

Wiedner Grüne wehren sich gegen Anschwärzungsversuche von BV Reichard.

Wien (Grüne) - Im Wiedner Bauausschuss wurde ein Bauvorhaben vorgestellt, bei dem auf dem Grundstück Wiedner Hauptstraße 52 nach Absiedelung eines Kfz-Betriebes ein hochwertiger Büro- und Wohnbau realisiert werden soll. Dazu ist eine Änderung des Flächenwidmungsplans erforderlich. Statt der Werkshalle sieht das Bauvorhaben einen großen grünen Innenhof vor. "Eine echte Verbesserung für die AnrainerInnen, die jetzt auf eine Werkshalle blicken", so die Sprecherin der Wiedner Grünen Mag. Barbara Neuroth. Die Grünen haben ihre Zustimmung für diese Widmung gegeben, die auch eine Garage unter der Grünfläche vorsieht. Neuroth: "Für dieses Projekt war die Garage einfach sinnvoll."

Nun versucht die Bezirksvorsteherin Susanne Reichard jedoch die Grünen als Umfaller darzustellen, weil diese keine Unterschrift für den Antrag zur Errichtung einer Volksgarage auf diesem Grundstück leisten wollen. Die Grünen sehen im Konzept der Volksgarage eine eklatante Geldverschwendung, "wo viel Geld vergraben wird, das man anderswo besser verwenden könnte. Mit über Euro 22.000 wird jeder Stellplatz für ein Auto gefördert", stellt Neuroth fest.

Statt das Geld der Wiedner AutofahrerInnen aus dem Parkpickerl in den Bau von Volksgaragen zu investieren, regt die Sprecherin der Wiedner Grünen die Ausweitung und Förderung des Car-sharings- und Leihautosystems an. Neutroth: "Ein verbessertes und billigeres Car-sharing-Angebot hindert nicht die individuelle Mobilität der BezirksbewohnerInnen, die ihr Auto nur gelegentlich nutzen. Ein Umstieg auf Carsharing ist ein sinnvolleres Angebot an die Wiedner Bevölkerung und senkt mittelfristig den Fahrzeug-Bestand im Bezirk."

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