Wien Mitte: Erster Bericht von ICOMOS an UNESCO

Darstellung des aktuellen Standes der Diskussion

Wien (OTS) - COMOS International hat nunmehr einen ersten Bericht zur Diskussion über das Projekt Wien Mitte an den Direktor des Weltkulturerbekomitees, Prof. Dr. Francesco Bandarin, übermittelt, berichtete Dienstag Wiens Weltkulturerbekoordinator, Planungsdirektor Univ.Prof. Dr. Arnold Klotz gegenüber der "Rathauskorrespondenz". "Das Schreiben, das Direktor Bandarin zur Information umgehend auch an die Stadt Wien weitergeleitet hat, spiegelt im Prinzip den derzeitig aktuellen Stand der Diskussion wider", so Klotz. ICOMOS International habe das Projekt Wien Mitte neuerlich zwar durchaus kritisch beleuchtet, erkläre aber auch, dass jedenfalls Hoffnung in die Bemühungen Wiens, Wien Mitte und Weltkulturerbe kompatibel zu gestalten, gesetzt würden: "However, talks between the undersigned and representatives of the city of Vienna showed positive signals that the city has started a process of rethinking" (Bericht Pkt. V / Seite 6). Gleichzeitig wird vorgeschlagen, auf fachlicher Ebene weitere Gespräche hinsichtlich einer möglichen Projektmodifikation zu führen: "Together with the consultant Jukka Jokilehto, who has been dealing with this matter so far, the undersigned (Michael Petzet, President of ICOMOS, Anm.) would be quite willing to travel to Vienna once again in the coming weeks to investigate and discuss on the spot the way things stand in this matter." ( Bericht Pkt. V / Seite 7). Im Rahmen des für Februar anberaumten Gesprächstermins mit Bandarin wird, so Klotz, nun jedenfalls die weitere Vorgangsweise diskutiert und abgeklärt. (Schluss) gb

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