Onodi: Zugang zu qualifizierten und sicheren Jobs für Frauen schaffen

Neue Studie der AK-NÖ zeigt massiven Handlungsbedarf auf

St. Pölten (SPI) - "Der Arbeitsmarkt muss endlich auch auf die Bedürfnisse von Frauen eingehen", erklärte die niederösterreichische SP-Vorsitzende Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi anlässlich der jüngsten Studie der AK-NÖ. Die Studie erweise wieder einmal, dass die frauenpolitische Zielsetzung der SPÖ, eine unabhängige Existenzsicherung für Frauen zu realisieren, die Grundlage einer gerechteren Gesellschaft bilde, so Onodi. Die Erhebung zeige klar die Defizite der Frauenpolitik der schwarzblauen Regierung auf. Frauen verdienen in Österreich im Durchschnitt nur 66 Prozent des männlichen Einkommens, kritisierte Onodi.****

Dies erfolge hauptsächlich aufgrund der frauenspezifischen Erwerbsbiografie. Hier gelte es gegen zu steuern. "Besonders für Wiedereinsteigerinnen müssen vermehrt Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten geschaffen werden", betonte die niederösterreichische SP-Vorsitzende. Zudem gebe es generell zu wenig Teil- und Vollzeitarbeitsplätze für Frauen.

Eine weitere Rahmenbedingung für eine hohe Frauenerwerbstätigkeit seien funktionierende Kinderbetreuungseinrichtungen. "Auf Initiative der SPÖ-NÖ ist in den letzten Jahren das Angebot an Kindergartenplätzen und Nachmittagsbetreuungsstätten in Niederösterreich weiter ausgebaut worden", unterstrich Onodi. Um in diesem Bereich jedoch weiter investieren zu können, fordert die SPÖ-NÖ-Chefin die Wiedereinführung der sogenannten Kindergartenmilliarde. (Schluss) cb

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