ÖAMTC: Tunnelportale sind sicherheitstechnisch "unterbelichtet"

Bündiger Anschluss der Leitschienen schafft Abhilfe

Wien (ÖAMTC-Presse) - Massive Kritik deponierte Willy Matzke, Tunnelexperte des ÖAMTC, anlässlich der heutigen Sitzung der Tunnelkommission: Das Hauptaugenmerk seiner Kritik richtet sich im wesentlichen gegen die uneinheitlichen Tunnelportale.

Im Zuge der Vorerhebungen zum heurigen Tunneltest wurde der Tunnelsicherheit innerhalb der Tunnels ein weitaus besseres Zeugnis ausgestellt als im vergangenen Jahr. Kritik übt der Tunnelexperte des ÖAMTC allerdings an der bisher nicht erfolgten einheitlichen Gestaltung der Tunnelportale, wie sie eine EU-Regelung auch vorschreibt. "Die Ein- und Ausfahrten sind die gefährlichsten Stellen eines Tunnels", erläutert Matzke.

Der Club setzt sich daher für den bündigen Anschluss von Leitschienen an die Tunnelwände ein. Die Vorplätze müssen beleuchtet werden, um den raschen Lichtwechsel zu verhindern. "Solche Leuchten gibt es beispielsweise bereits auf der S 36, die Murtal-Schnellstraße, die in der Steiermark, bloß - sie sind noch immer nicht aufgedreht", kritisiert Matzke. Der Tunnelexperte hält außerdem fest: "Um Ein- und Ausfahrten zu entschärfen, muss zudem der Schilderwald entrümpelt werden."

Zusätzlich fordert der ÖAMTC den verpflichtenden Nachweis eines jährlich wiederkehrenden Trainings, bei dem Lenker von Lkw mit gefährlichen Gütern, auch im Löschen von Großfeuern ausgebildet werden.

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ÖAMTC-Pressestelle/Sabine Fichtinger

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