"Perverser" Vorgeschmack auf VP-Wahlkampf

SP-Landesgeschäftsführer Winterauer drängt auf Fairnesskommission in OÖ=

"Jetzt lässt die ÖVP jede vornehme Zurückhaltung fallen. LH-Stv. Erich Haider ist in den letzten Tagen nicht nur von ÖVP-Sekretär Strugl massiv angepatzt, sondern am Wochenende auch von ÖVP-Chef Pühringer selbst öffentlich als "verantwortungslos" und "pervers" verunglimpft worden, nur weil er die SPÖ nicht bedingungslos in eine große Koalition steuern lassen will. Diese Wortwahl ist eigentlich eines Landeshauptmanns nicht würdig, lässt aber erahnen, was uns von der ÖVP im Wahlkampf heuer noch blüht. Der VP-Nationalratswahlkampf mit Untergriffen war offensichtlich nur ein kleiner Vorgeschmack", stellt SPÖ-Landesgeschäftsführer Reinhard Winterauer zu jüngsten Verunglimpfungen des SPÖ-Landeschefs durch die Volkspartei in Oberösterreich fest.

"Wenn Pühringer wettert, Erich Haiders Treiben sei pervers, weil er gegen eine Regierungsbeteiligung der SPÖ bei einer drohenden Fortsetzung der Schüssel-Belastungspolitik ist, dann sei eines ganz klar festgestellt: Wirklich pervers - um bei Pühringers Wortwahl zu bleiben - ist es, Oberösterreich als Land der sozialen Wärme zu plakatieren und gleichzeitig auf Bundesebene dem eiskalten schwarz-blauen Sozialabbau zuzustimmen", merkt Winterauer an.

Winterauer appelliert an alle oberösterreichischen Parteien:
"Schmutzkübelkampagnen gegen SPö und Grüne, wie sie von VP und FP im Nationalratswahlkampf geführt wurden (Haschisch in den Trafiken usw.) gilt es in Oberösterreich zu verhindern!" und drängt in diesem Zusammenhang auf die von SPÖ-Klubobmann Frais geforderte Fairnesskommission auf Landesebene.

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