Korrektur OTS 0046 v. 24.1.2002 Stangl: Strafaktion gegen Krankenhaus Laas

Krankenhausreform krankt an der Umsetzung

Klagenfurt, 2003-01-24 (fpd) "Das LKH Laas hat alle Vorgaben der KABEG eingehalten. Sparsames Wirtschaften bei hohem Qualitätsstandard ist die Maxime und trotzdem konnte ein Zuwachs des Gewinnes erwirtschaftet werden. Obwohl das Land Kärnten das Krankenhausbudget um 8,6 Mio. Euro erhöht hat, muss das LKH Laas hingegen eine Kürzung um 300.000 Euro hinnehmen", erklärte der freiheitliche Landtagsabgeordnete Gerhard Stangl.

Im Großgeräteplan 2002 sei für Laas ein Computertomograph vorgesehen, was unter anderem einen wichtiger Beitrag für die Qualitätsverbesserung des anerkannten Hauses sowie eine Sicherheit für die Bevölkerung darstellt. Stangl kritisierte daher den Umstand, dass der entsprechende Antrag der KABEG an die Abteilung 14 Herrn Tschernutter zur Bewiligung nicht weitergeleitet wurde. "Diese Vorgänge lassen den Schluss zu, dass das LKH-Laas trotz höchster Akzeptanz in der Bevölkerung und bei kärntenweit bester Führung für die hervorragende Leistung bestraft wird", sagte Stangl.

Der Zentralismus erlebe derzeit fröhliche Urstände und eine solch desaströse Umsetzung der so wichtigen Krankenhausreform könne weder für die Krankenhäuser noch für die Patienten erstrebenswert sein. Es liege die Vermutung nahe, dass man mit der Krankenhausreform im Managementbereich beginnen müsste, so der freiheitliche Landtagsabgeordnete abschließend.

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