Schneeberger: MedAustron als Leitprojekt der NÖ Technologieoffensive

400 hochqualifizierte Arbeitskräfte für Standort NÖ

St. Pölten (NÖI) - Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit zur Realisierung von MedAustron wurde in der vergangenen Woche von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll ein weiterer Schritt zur Entwicklung dieses Leitprojektes der NÖ Technologieoffensive gesetzt. Die Zusammenarbeit führender Wissenschaftler Europas und des Landes Niederösterreich soll das große Forschungs- und Therapiezentrum MedAustron zur Heilung von Krebspatienten mittels Strahlentherapie in Wr. Neustadt sicherstellen. Damit soll in Niederösterreich ein wichtiges medizinisches Zukunftsprojekt verwirklicht werden, das rund 400 höchst qualifizierte Arbeitsplätze schafft, stellt der Klubobmann der VP NÖ, Mag. Klaus Schneeberger klar. ****

Der Kooperationsvertrag, der mit fünf höchstrangigen Forschungsinstituten Europas geschlossen wurde, soll den Weg zur Errichtung dieser Einrichtung weiter ebnen. Die Kosten für den Bau des Zentrums werden rund 100 Millionen Euro betragen, wobei 2005 mit den Bauarbeiten begonnen werden könnte. In rund 6 Jahren sollen im Forschungs- und Therapiezentrum die ersten Patienten behandelt werden. Neben dem Impuls für den Arbeitsplatz Niederösterreich ist das Projekt nämlich auch medizinisch äußerst wertvoll. Mehr als 10 Prozent aller mit herkömmlicher Strahlentherapie nicht heilbaren Krebspatienten könnten durch MedAustron erfolgreich behandelt werden, so Schneeberger.

Gerade im Hinblick auf die bevorstehende EU-Erweiterung ist die Positionierung Niederösterreichs als attraktiver Standort mit hochqualifizierten Arbeitsplätzen von besonders großer Bedeutung. Mit MedAustron setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt dazu, betont Schneeberger.

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