Bures: Grazer GR-Wahl war geprägt von lokalen Besonderheiten

Wien (SK) - Im Ergebnis der Gemeinderatswahl in Graz sieht SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures den eindeutigen Auftrag an die SPÖ, den begonnenen Weg der Konsolidierung fortzusetzen und den Bürgerinnen und Bürgern ein klares und einheitliches politisches Angebot zu legen. "Der ÖVP-Wahlsieg geht vor allem auf das Konto des Spitzenkandidaten Nagl, der sich geschickt als politischer Ziehsohn des langjährigen SPÖ-Bürgermeisters Stingl inszenierte", so Bures gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Graz sei immer schon eine Stadt mit einer extrem hohen Wählerbewegung gewesen, betonte Bures. Mit Bedauern stellte sie allerdings fest, dass die Wahlbeteiligung heute sehr niedrig war. Dies sei ein sehr ernstes Zeichen für die politische Kultur in Österreich. Sehr erfreulich sei hingegen, dass die Wahl in Graz nach den Gemeinderatswahlen im Burgenland das zweite Votum gewesen sei, an dem bereits ab 16 Jahren gewählt werden durfte. Wie der Erfolg des KPÖ-Spitzenkandidaten zeigte, wirkten bei dieser Wahl eindeutig lokale Besonderheiten, die keinerlei bundespolitische Rückschlüsse zulassen.

"Bemerkenswert ist die absolute Demontage der FPÖ, die trotz Schmutzkübelkampagne im Wahlkampf nicht reussieren konnte", so Bures zu der katastrophalen Wahlniederlage der FPÖ, "Wer jetzt in der FPÖ noch eine stabile politische Kraft zu sehen vermag, dem ist tatsächlich nicht mehr zu helfen." (Schluss) ns

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0002