Amon: Bildungs- und Arbeitsmarktsituation der Jugend nicht krankreden

ÖVP hat rechtzeitig Maßnahmen gesetzt

Wien, 26. Jänner 2003 (ÖVP-PK) "Fritz Verzetnitsch soll die Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche nicht krankreden. Immerhin hat Österreich hat die zweitniedrigste Jugendarbeitslosigkeit der EU", sagte heute, Sonntag, ÖVP-Bildungssprecher Abg. z. NR Werner Amon zu den Aussagen von ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch in der ORF-Pressestunde. Die ÖVP habe bereits im September 2002 eine Qualifizierungs- und Beschäftigungsoffensive für 12.000 Jugendliche in der Regierung durchgesetzt, die das Jugendausbildungssicherungsgesetz, das 3000 Lehrgangsplätze bringt und ein Sonderprogramm für junge Arbeitslose, die beispielsweise keinen Pflichtschulabschluss oder keine weiterführende Ausbildung haben, bringe.
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Auch bei der Situation im berufsbildenden Schulwesen habe Fritz Verzetnitsch offensichtlich schlecht recherchiert. "Seit 1995 ist die Zahl der Schülerinnen und Schüler an berufsbildenden Schulen um 25.000 angestiegen. Am TGM in Wien etwa kam ein Kolleg für Informatik aus Mangel an Anmeldungen nicht zustande, von einem Mangel an Plätzen kann also keine Rede sein", sagte Amon. Auch die Zahl der Anfängerstudienplätze an Fachhochschulen sei jährlich um 600, im aktuellen Studienjahr sogar um 1.200 erhöht worden.

Bedauerlich sei, dass Verzentitsch auch beim Thema Studienbeiträge Fakten nicht zur Kenntnis nehme. "Im Durchschnitt kostet ein Studierender die Steuerzahler pro Jahr 12.350 Euro. Es ist nur fair, wenn zukünftige Akademiker, die es sich leisten können, einen Beitrag von weniger als 6% der durchschnittlichen Kosten, selbst bezahlen", so der ÖVP-Bildungssprecher. Mit der Anhebung der Förderungen für Studierende werde gleichzeitig dafür gesorgt, dass niemand aus finanziellen Gründen nicht studieren könne.

"Seit der Einführung der Studienbeiträge ist die Zahl der Absolventen um 8% gestiegen. Die Universitäten haben bereit 109 Mio. Euro zusätzlich erhalten, ab 2004 beträgt diese Summe sogar 137 Mio. Euro", sagte Amon. Weder Verzetnitsch noch die SPÖ könne sagen, durch welche besseren Maßnahmen diese positiven Auswirkungen bei Abschaffung der Studienbeiträge aufrecht gehalten werden könnten, schloss der ÖVP-Bildungssprecher.

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