Maier zu Eurobanknoten: Finanzminister Grasser muss endlich reagieren!

Unzufriedenheit der KonsumentInnen mit Münzflut steigt!

Wien (SK) Die Rufe von KonsumentInnen, Wirtschaftstreibenden und Politikern nach einem Ende der Münzflut werde immer lauter, sagte SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Johann Maier am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Auch Handel und Gastronomie verlangen die Einführung von 1- und 2-Eurogeldscheinen. Die SPÖ habe daher in der Nationalratssitzung dieser Woche einen Entschließungsantrag an den Finanzminister eingebracht, mit dem dieser aufgefordert wird, durch entsprechende Initiativen bei der Europäischen Zentralbank aktiv zu werden. Immerhin zeigt eine Umfrage des Handelsverbandes, dass 92 Prozent der großen Handelsunternehmen mit der derzeitigen Stückelung nicht zufrieden sind, betonte Maier. ****

Nicht nur in Österreich, auch in Italien, Deutschland, Griechenland und Belgien, mehren sich die Rufe nach einer dem 20 Dollarschein äquivalenten 2-Eurobanknote, wies Maier hin. Beim EU-Gipfel in Kopenhagen sollen mehrere Staatschefs den Wunsch nach kleineren Noten geäußert haben. Die Kommission habe ihre grundsätzliche Bereitschaft erkennen lassen, die Forderung nach einer Machbarkeitsstudie durch die EZB nachzukommen, was zeige, dass auch sie sich des Problems bewusst ist, erklärte Maier.

"Eine Initiative des österreichischen Finanzministers scheint aus den genannten Gründen durchaus erfolgsversprechend. Damit würden den Interessen von Wirtschaft und KonsumentInnen entsprochen werden. Jetzt liegt der Ball bei Grasser", so Maier abschließend. (Schluss) ns/mp

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