"profil": Magna Steyr sucht nach Standorte außerhalb Österreich

Mit 200.000 Einheiten in Graz an der Kapazitätsgrenze - Börsegang im zweiten Halbjahr wahrscheinlich

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, ist der Autozulieferer Magna Steyr auf der Suche nach neuen Produktionsstandorten außerhalb Österreichs. "Unsere Kapazitätsgrenze hier in Graz liegt bei etwa 180.000 bis 200.000 Stück", erklärt Magna Steyr-Vorstandschef Herbert Demel gegenüber "profil", "dann wird man sich überlegen müssen, wo man zusätzliche Standorte findet." Diese Kapaziätsgrenze könnte nämlich, die neuen Aufträge für die gerade angelaufene Mercedes E-Klasse und die folgenden Aufträge Saab Cabrio und BMW X3 schon im kommenden Jahr überschritten werden.

Mittel für die weitere Expansion will Demel auch von der Börse lukrieren. "Es sieht ganz so aus", so Demel, "dass wir das (den Börsegang, Anm.) heuer machen. Eher erst im zweiten Halbjahr." Über den anvisierten Börseplatz hüllt sich Demel in Schweigen zur Größenordnung meinte er, dass eine Emission zwischen 25 und 29 Prozent der Anteile "ungefähr stimmen" werde.

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