FP-Haunschmid: Post versagt bei den Serviceleistungen und schädigt dadurch österreichische Unternehmen

Jüngste Missstände zeigen, wie ernst der Vorstand der Post AG die Universaldienst-Verordnung nimmt

Wien, 2003-01-24 (fpd) - "Österreich braucht eine Lösung, damit Pakete und vor allem Briefe schnell und zuverlässig zugestellt werden." Mit dieser selbstverständlich anmutenden Forderung reagiert Bundesrätin Ulrike Haunschmid auf die massive Verschlechterung der Serviceleistungen der Post AG. "Gerade im Tourismus müssen Gäste besonders herzlich und schnell bedient werden, keiner der Tourismusbetriebe kann sich nur EINEN Ausfall durch Schlamperei und Trödlerei oder fehlende Flexibilität leisten", so die neue FPÖ-Bereichssprecherin für Tourismus.

"Die in der Universaldienst-Verordnung festgeschriebene Steigerung der Versorgungsqualität wird von den Herrschaften im Vorstand der Post AG erfolgreich ignoriert. Wie sonst kann es sein, dass Briefsendungen innerhalb Wiens sage und schreibe 8 Tage vom Sender zum Empfänger unterwegs sind?" schildert die Bundesrätin ihre jüngsten Erfahrungen.

Vor allem der Wirtschaft bereite der unerträglich lange Postweg größte Probleme, so Haunschmid. "Als Unternehmerin im Bereich Tourismus bin ich darauf angewiesen, dass meine Messeeinladungen, Werbematerialien etc. innerhalb kürzester Zeit von mir zu meinen potentiellen Gästen gelangt. Jeder Tag an dem mein Brief länger unterwegs ist, verringert die Chance, dass der Briefempfänger in meinem Hotel bucht." Die lange Reise von Rechnungen habe aus unternehmerischer Sicht ebenfalls ihre Tücken. So seien Firmen teilweise gezwungen, ihr Zahlungsziel entsprechend zu verlängern, um ihren Kunden Mahnspesen und dadurch entstehende Schwierigkeiten zu ersparen. In Summe ergäben sich immer wieder massive Geschäftsschädigungen, die laut Haunschmid in der Verantwortung der Post AG liegen.

"Nach Jahrzehnten sozialistisch geprägter Servicepolitik der Post AG ermöglicht die Universaldienst-Verordnung der FP/VP-Regierung endlich eine gewisse Qualität im Umgang mit unseren Briefen und Paketen. Schade, dass die Zuständigen ihre Chance nicht erkennen und mit ihrem Verhalten nur eines unterstützen: Das uns allen bekannte negative Image der Post AG und ihrer Mitarbeiter," so Haunschmid abschließend. (Schluß)

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