Finanzskandal: Bundes-ÖH verliert 177.000 Euro durch Fehler der Vorsitzenden

AktionsGemeinschaft: "Wir empfehlen jeder Uni- und Fakultätsvertretung das Geld von der Bundes-ÖH einzufordern!"

Wien (OTS) - Die Bundes-ÖH (KSV, GRAS, VSSTÖ) hatte, unter dem Vorsitz von Anita Weinberger (GRAS), beim Berechnen des ÖH-Beitrages für das derzeitige, sowie das kommende Semester nur 13,50 Euro anstatt der notwendigen 14 Euro pro Studierenden veranschlagt.

In Summe wurden bzw. werden jetzt laut unseren Schätzungen 177.062,50 Euro zuwenig eingehoben. Von diesem Geld gehören ca. 70 Prozent den einzelnen Universitäts- und Fakultätsvertretungen, welches nun nicht ausbezahlt werden kann. Die Bundes-ÖH hat somit eine Bringschuld von rund 126.600 Euro zugunsten der Uni- und Fakultätsvertretungen.

Dazu Christoph Rohr, Bundesobmann der AktionsGemeinschaft: "In der Geschichte der ÖH ist derartiges noch nie vorgekommen und ich bin entsetzt, mit welcher Gedankenlosigkeit der Bundes-ÖH-Vorsitz diese verantwortungsvolle Tätigkeit ausführt!"

Die AktionsGemeinschaft sieht ihre oppositionelle Aufgabe auch in der Kontrolle der Bundes-ÖH und ist im Zuge dieser Tätigkeit auf diesen Skandal aufmerksam geworden.

Dazu Rohr: "Der Vorsitz der Bundes-ÖH hat diesen Fehler entweder nicht bemerkt oder vielleicht sogar versucht ihn zu vertuschen. So oder so ist dies ein grob fahrlässiges Handeln, wofür Anita Weinberger und der gesamten ÖH-Bundesvorstand noch zur Verantwortung gezogen werden müssen."

Die AktionsGemeinschaft prüft momentan alle möglichen rechtlichen Schritte. Gleichzeitig wurde auf der heutigen Bundesvertretungssitzung ein Ausschuß eingesetzt, um alle Fakten rund um diesen skandalösen Vorfall zu prüfen.

Rückfragen & Kontakt:

AktionsGemeinschaft
Christoph Rohr (Bundesobmann AG)
Tel.: +43 1 402 25 66 - 0
Sam Leopold Tschernitz (Pressesprecher AG)
Tel.: +43 676 4009150

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