ORF zu Vorwürfen zur "Alltagsgeschichte - In der Großfeldsiedlung"

Wien (OTS) - In der APA-OTS-Aussendung 092 von heute, Freitag, 24. Jänner 2003, erhebt der Bezirksvorsteher-Stellvertreter von Floridsdorf, Mag. Gerhard Spitzer, Vorwürfe im Zusammenhang mit der "Alltagsgeschichte" über die Großfeldsiedlung. Dazu hält der ORF fest: Die Tatsache, dass die von der vielfach ausgezeichneten Dr. Elizabeth T. Spira gestaltete Alltagsgeschichte "In der Großfeldsiedlung" zu heftigen Diskussionen geführt hat, in die sich auch politische Repräsentanten des Bezirks eingeschaltet haben, zeigt, dass die soziologische Problematik von Satellitenstädten nichts an Aktualität verloren hat. Selbstverständlich haben sich die Verantwortlichen des ORF umgehend mit der Frage auseinander gesetzt, wie diese Diskussionen entemotionalisiert werden können, um damit die Möglichkeit für eine sinnvolle Aufarbeitung dieses Themas zu schaffen. Anregungen, wie und wo eine solche Diskussion im Programm des ORF stattfinden kann, sind, sofern sie konstruktiv sind, willkommen. Letztendlich obliegt es jedoch der Entscheidung der zuständigen Redaktionen und es bedarf keinerlei polemischer Zurufe aus der Bezirksparteipolitik. Der Vorwurf von Bezirksfunktionären, "der ORF versuche die Sache durchzutauchen", ist parteipolitische Polemik und entbehrt jeder Grundlage. Wahr ist vielmehr, dass die zuständigen Redaktionen in einen sehr ernsthaften Dialog getreten sind, um dieser zweifellos sensiblen Problematik von Satellitenstädten eine entsprechende Plattform zu bieten.

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