VP-Fuchs: Anfrage an Häupl wegen problematischer Veränderungen am Wohnungsmarkt

Wien (24.01.2003) - "Die Aussagen der Immobilienexperten bestätigen die Befürchtungen der Wiener ÖVP, dass die Mieten steigen werden und wir am Rande einer Wohnungsknappheit stehen", stellt der Wiener VP-Wohnbausprecher, Landtagsabgeordnete Georg Fuchs fest. "Aus diesem Grund habe ich bereits vor einem Jahr bei einem Sondergemeinderat und bei einer Dringlichen Anfrage im Oktober 2002 darauf hingewiesen, dass sowohl in die Stadterneuerung zu wenig Budgetmitteln, als auch in die Vorsorge für günstige Neubauwohnungen zu wenig investiert wird." ****

Die Kritik lautet konkret, dass gegebene Bundesmitteln für die Wohnbauförderung in den allgemeinen Budgettopf statt in Wohnungsneubau/Sanierung und Infrastruktur geflossen sind. Jede Bauinvestition benötigt zumindest ein bis zwei Jahre Vorlaufzeit. Fuchs: "Dass die EU-Erweiterung stattfindet, dass es abgewohnte Bezirksteile mit noch immer Substandardwohnungen gibt (ca. 80.000 bis 100.000) haben die Sozialdemokraten in Wien gewusst, aber keine Gegenmaßnahmen getroffen. Heute stehen wir am Rande einer Wohnungsknappheit, einer mittelfristig hohen Mietenerhöhung und die Leidtragenden sind Bezieher niederer Einkommen und die Wohnungssuchenden."

"Ich fordere die gesamte Stadtverwaltung, den Bürgermeister und den Wohnbaustadtrat auf, Änderungen in der Wohnbaupolitik speziell im Mengengerüst des Wohnungsneubaus herbeizuführen. Die Voraussetzungen von Seiten der Bundesregierung aufgrund gegebener Budgetmitteln sind vorhanden, der Handlungsbedarf ist bei der sozialdemokratischen Alleinregierung der Stadt. Ich werde daher in der Gemeinderatssitzung am 30. Jänner an Bürgermeister Häupl eine Anfrage richten, so Fuchs abschliessend. (Schluss)

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