Vorsitzende der infra sehen Stärke durch Einigkeit

Die Gewerkschaftschefs orten enorme Vorteile

Wien (infra/ÖGB). Bei der heutigen Startpressekonferenz der infra in den Räumlichkeiten der Gewerkschaft der Eisenbahner demonstrierten die Vorsitzenden der sieben Partnergewerkschaften hohe Einigkeit. Der Hausherr, der Vorsitzende der Eisenbahnergewerkschaft, Willibald Haberzettl, brachte es so auf den Punkt: "Die infra ist eine unbedingte gewerkschaftliche Weiterentwicklung in Österreich. Dies einerseits, weil die Themen Infrastruktur und Verkehr zusammenwachsen und andererseits, weil die Verkehrsträger selbst immer mehr ineinander verschmelzen. So ist eine getrennte Darstellung der einzelnen Sektoren beinahe nicht mehr möglich", so Haberzettl.++++

Der Zentralsekretär der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten, Walter Sumetsberger, der in Vertretung des Vorsitzenden Gerhard Fritz bei der Pressekonferenz anwesend war, sagte über die neue Allianz: "Die infra ist für uns die Chance, den Mitgliedern unserer Gewerkschaft eine noch bessere Betreuung zu gewährleisten und zwar indem mit einer effizienten und zielorientierten Organisation eine Verbesserung bei den Mitgliederleistungen und im Betriebsratsservice erreicht werden kann." Willibald Steinkellner, Chef der Gewerkschaft Handel, Transport, Verkehr, sieht es für seine Gewerkschaft so: "Unsere Gewerkschaft hat viele Betreuungsfelder, die sich mit den anderen infra-Gewerkschaften überschneiden. Schon bisher gab es mit der einen oder der anderen Gewerkschaft Kooperationen. Eine stärkere, wie sie in der infra stattfinden wird, kann nur Vorteile für die Mitglieder bringen."

Peter Paul Skrepek, Vorsitzender der Gewerkschaft Kunst, Medien, Sport, freie Berufe, sieht in der infra ein hohes Maß an Solidarität:
"Ich sehe die Mitglieder unserer Gewerkschaft als 'Kulturarbeiter'. Sie sind ein verlässliches Sensorium für die gesellschaftliche Entwicklung. Die zahlenmäßig kleine Gruppe der 'Kulturarbeiter' ist auf die Unterstützung anderer angewiesen, die den Wert unseres Beitrages zu schätzen wissen. Die infra bietet diese Solidarität", so Skrepek.

Für den Chef der Gewerkschaft Hotel, Gastgewerbe, Persönlicher Dienst, Rudolf Kaske, ist die Stärke der infra ein wesentlicher Faktor. Kaske: "Gemeinsam sind wir stärker! Ich halte es für wichtig, dass Gewerkschaften wie die infra-Gewerkschaften dort, wo es notwendig ist, ihre Kräfte bündeln und gemeinsam für ihre Mitglieder agieren und dabei trotzdem ihre Individualität bewahren."

"Die infra - Allianz ist für ihre Mitglieder das starke Schutzschild gegen Sozialabbau" argumentierte der Vorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz, Johann Driemer und sagte weiter: "Die infra -Allianz ist Ideen- und Ressourcenpool mit Solidarität, Stärke und optimalen Service für über 600.000 Mitglieder. Ein gemeinsames starkes Auftreten gegenüber Wirtschaft und Politik sichert unseren Mitgliedern auch in Zukunft höchstmögliche Betreuung und Unterstützung."

Rudolf Hundstorfer sagte in seiner Funktion als Vorsitzender der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten, dass für ihn und seine Gewerkschaft und damit für die Mitglieder diese neue Form der Zusammenarbeit aus mehreren Gründen in Zukunft von entscheidender Bedeutung sein wird. Rudolf Hundstorfer dazu: "Die Dienstleistungen der Gemeinden werden oftmals in private Betriebe ausgelagert. Wir wollen durch die verstärkte Zusammenarbeit eine optimale Betreuungsstruktur für unsere Mitglieder auch im Falle von Ausgliederungen aufrechterhalten."

(Fortsetzung)

ÖGB, 24. Jänner 2003
Nr. 034

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