Domany: Konsens zur Gründung einer automotiven Serviceorganisation

Neue Marketingorganisation für die Zulieferbetriebe des automotiven Sektors

Wien (PWK043) - "Kräfte bündeln, Serviceausbau und Innovationsvorsprung sind drei zentrale Elemente, um sich als kleine und mittlere Unternehmen national und international behaupten zu können. Und das ist ganz in unserem Sinne", betonte heute, Freitag, der Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich, Christian Domany, anlässlich der Einigung über die Gruppe einer österreichweiten Serviceplattform im automotiven Bereich. Unter dem Namen Austrian Automotive Association Service GmbH, den die Automobilcluster zur Verfügung stellen, treten die WKÖ mit ihren Fachverbänden, die Industriellenvereinigung und die drei Autocluster ac styria, der Automotive Cluster in Oberösterreich und der AC Vienna Region als Gründer auf. Insgesamt finden so rund zwei Drittel der Unternehmen des österreichischen Fahrzeugsektors eine neue Marketingorganisation. Besonderes Augenmerk wird auf eine schlanke Organ- und Kostenstruktur gelegt. Die Außenwirtschaftsorganisation der WKÖ mit ihrem weltweiten Netzwerk wird "preferred partner" für die Durchführung von internationalen Messebeteiligungen und Wirtschaftsmissionen sein.

Das gemeinsam erstellte arbeitsteilige Leistungsportfolio der Serviceorganisation wird folgende Tätigkeitsfelder umfassen:
Vorrangiges Ziel stellt die Präsentation der österreichischen automotiven Industrie im internationalen Wettbewerb dar. Über die Unterstützung von Gemeinschaftsausstellungen, die Organisation von Lieferantenworkshops und eine verstärkte Außendarstellung der Branche wird eine wesentliche Unterstützung der Marketing- und Vertriebsaktivitäten geleistet werden. Darüber hinaus soll im Forschungs- und Entwicklungsbereich der Weg für die österreichischen Firmen des automotiven Bereiches geebnet werden, um an nationalen und internationalen Fördertöpfen zu partizipieren. "Wir wissen, dass wir im Bereich der Forschung und Entwicklung noch enormes Potential haben. Durch eine verstärkte Vernetzung werden wir die Innovationskraft unserer Unternehmen weiter heben können", so Domany.

In Österreich hat sich in den vergangenen 20 Jahren eine beträchtliche Autozulieferindustrie entwickelt, in der ein Zehntel der heimischen Industrieproduktion erwirtschaftet wird. Rund 300 Firmen produzieren mit etwa 30.000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von etwa 8 Mrd. Euro. Regionale Schwerpunkte sind Oberösterreich und die Steiermark. Von einigen wenigen großen Unternehmen abgesehen besteht der Großteil der Branche aus kleinen Unternehmen. Die Stärkefelder der automotiven Industrie liegen in der Leichtmetallindustrie, Kunststoffindustrie sowie Komponentenfertigungen für Innenausstattung. (us)

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