LH Haider: Rechnungshof wertet Musikaktion an Kärntner Schulen positiv

Kritik an Notenpaket für Kärntens Schülers war absolut überflüssig - Eine wichtige Aktion fürs Musikland Kärnten

Klagenfurt (LPD) - Der sogenannte Musikkoffer, ein ausgewähltes Notenpaket mit Kärntner Liedgut, ist ein besonders wertvolles Geschenk, das Landeshauptmann Jörg Haider den Kärntner Schulen im Herbst des Vorjahres zukommen ließ.

Diese von ihm gemeinsam mit dem großzügig kulturförderden Verlag Heyn initiierte Musikaktion an Kärntner Schulen sei eine ganz wichtige kulturelle Initiative, weil sie kärntenweit zur Förderung der Musikerziehung beiträgt, unterstrich heute Kulturreferent Landeshauptmann Jörg Haider und wies auf den nun vorliegenden Prüfungsbericht des Kärntner Landesrechnungshofes, dessen Ergebnis durchwegs positiv ist.

Haider bedauert, dass diese tolle Aktion und Unterstützung für das Musikland Kärnten wider besseres Wissen negativ kritisiert worden ist. "Es zeigt sich einmal mehr, dass die Kritik daran absolut überflüssig war." In Kärnten soll das Singen wieder einen höheren Stellenwert erhalten.

Der Rechnungshof hat den vom Land für die Pflichtschulen angekauften "Musikkoffer" dahingehend geprüft, ob die eingesetzten Landesmittel in Höhe von 185.000 Euro auch rechtmäßig, wirtschaftlich, sparsam und zweckmäßig verwendet wurden. Der Rechnungshof hat jedenfalls keinen Grund zur Bemängelung gesehen. Das Notenmaterial ist demnach für den Volksschulgebrauch geeignet und darüberhinaus soll engagierten Musiklehrern die Möglichkeit gegeben werden, das Liedmaterial auch ausserhalb des Schulgebrauchs lokalen Chören zur Verfügung zu stellen.

Angesichts des günstigen Angebotes des Verlages Heyn könnte ein Impuls gesetzt werden, das chorische Singen mit Kärntner Liedgut zu intensivieren, heißt es im Prüfungsbericht. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht war der Ankauf durch das Land gerechtfertigt, nachdem das Anbot des Verlages weniger als 20 Prozent des Marktpreises betrug und "damit eine ins Gewicht fallende Schenkungstangente enthielt und auch keinen nennenswerten organisatorischen Aufwand für die Fachabteilung des Landes mit sich brachte."
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