Klaus Harpprecht und Hermann Lübbe an EJA - Ethik und Kulturphilosophie für Journalisten

Wien (OTS) - Über das Thema "Journalismus und Macht" spricht der international renommierte Journalist Klaus Harpprecht am 28. Jänner 2003 an der Europäischen Journalismus Akademie am Wiener Universitätscampus. Als einflussreicher Journalist und Leiter der Schreibstube Willy Brandts erfuhr Harpprecht Möglichkeiten und Grenzen dieser Macht von zwei Seiten: als Verfasser politischer Reden einerseits und politischer Kommentator andererseits. "Journalistenausbildung muss auch dazu beitragen, den schwierigen Umgang mit der Macht zu erlernen. Journalisten, die das nicht können, laufen Gefahr den vielfachen Versuchungen der Macht widerstandslos zu erliegen", sagt Maximilian Gottschlich, Gründer und wissenschaftlicher Leiter der EJA.

Megatrends in Politik und Kultur

Auch der Studienschwerpunkt Europäische Kultur- und Geistesgeschichte an der EJA ist hochrangig besetzt: Prof. Hermann Lübbe wird am 3. und 4. Februar an der Europäischen Journalismus Akademie über "Politische und kulturelle Megatrends" vortragen. Hermann Lübbe gehört zu den bekanntesten deutschen Philosophen, die sich mit aktuellen Zeitthemen aus philosophischer Sicht befassen. Das Thema "Politische und kulturelle Megatrends" ist gerade vor dem Hintergrund der anstehenden europäischen Erweiterung von großer Bedeutung.

Damit unterstreicht die Europäische Journalismus Akademie ihren Anspruch, angehende Journalisten mit dem nötigen politischen und philosophischen Reflexionsvermögen auszustatten. "Weil Journalismus auch eine kulturelle Leistung ist, braucht der moderne Journalismus auch politisches und philosophisches Reflexionswissen", so Gottschlich.

An der EJA absolvieren derzeit 20 Studenten aus sieben europäischen Ländern den dreisemestrigen Postgraduate-Lehrgang "Journalismus und Medienkompetenz". Sie erhalten in über 1.100 Stunden Theorie und Praxis eine interdisziplinäre Ausbildung in Print-, Radio-, Fernseh- und Onlinejournalismus. Inhaltliche Studienschwerpunkte sind Europäische Kultur- und Geistesgeschichte, Internationale Politik, Ökonomie, Ökologie.

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