BLECKMANN: Studiengebühren sind sinnvolle Maßnahme

Ein Student kostet den Staat jährlich 12.350 Euro

Wien, 2003-01-23 (fpd) - "Wir sehen die Studiengebühren als sinnvolle Maßnahme", erklärte die freiheitliche Wissenschaftssprecherin Dr. Magda Bleckmann in ihrem heutigen Debattenbeitrag. ****

Bleckmann erinnerte an die Aussage der stellvertretenden SPÖ-Vorsitzenden Burgstaller, daß sie sich in dieser Frage einen Kompromiß zwischen SPÖ und ÖVP vorstellen könne. "Das ist schon die aufgeweichte Linie der SPÖ." Die FPÖ hingegen bleibe bei ihrem Programm und stehe zu ihren Punkten. Die Nationalratswahlen hätten zudem den Regierungskurs bestätigt.

Ein Student koste den Staat jährlich 12.350 Euro, der Studierende selber zahle nur 6 Prozent der tatsächlichen Kosten. Bleckmann betonte, daß allein ein Kindergartenplatz mehr Geld koste als das, was die Studierenden monatlich für ihren Studienplatz zu leisten hätten.

Man habe auch einige Effekte damit erzielt. Bleckmann nannte die Verkürzung der Studiendauer sowie die Steigerung der Absolventenzahlen um 7,9 Prozent im Jahr 2002. Das eingenommene Geld komme über die Universitätsmilliarde direkt den Universitäten zugute. Wie Bleckmann weiter ausführte, dürfe natürlich niemand aufgrund der finanziellen Situation vom Studium ausgeschlossen werden. Aber auch die Verhinderung von Scheininskriptionen sei wichtig.

Die SPÖ und die Grünen würden sich offenbar wünschen, daß an den Universitäten alles so bleibe, wie es sei. "Aber wenn wir neue Ideen für Österreich wollen, heißt das Reformen durchzuführen und etwas zu verändern", betonte Bleckmann. "Und dafür stehen wir Freiheitliche." (Schluß)

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