SPÖ-Ekkamp: Konsumentenschutz für Wien besonderes Anliegen!

Finanzausschuss des Gemeinderates beschloss neuerlich Subvention für den Verein für Konsumenteinformation - Allein FPÖ stimmte gegen Subvention

Wien (SPW-K) - "Dass in Wien Konsumentenschutz groß geschrieben wird, unterstreicht auch die heute, vom Finanzausschuss des Wiener Gemeinderates beschlossene Jahressubvention für den Verein für Konsumenteninformation (VKI) in der Höhe von insgesamt 43.620 Euro", erklärte Donnerstag SPÖ-Gemeinderat Franz Ekkamp in einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien. Mit der Feststellung, dass "die Wiener FPÖ offensichtlich nicht auf der Seite der Konsumenten steht", bewertete der Mandatar die Ablehnung der Förderung durch die FPÖ-Vertreter im Ausschuss. ****

Ekkamp fordert zudem Justizminister Böhmdorfer, in dessen Kompetenzbereich der Konsumentenschutz auf Bundesebene falle, auf, endlich seinen Kleinkrieg gegen den Verein zu beenden und seitens seines Ministeriums jene Bundesmittel, die der Verein für die Durchführung seiner Arbeit benötigt, frei zu geben. Ekkamp: "Die Säumigkeit des Ministers ist umso unverständlicher, weil der Verein ausgezeichnete Arbeit leistet. Dafür ist die ausreichende Ausstattung mit finanziellen Mitteln unbedingt notwendig". ****

Der VKI sei auch deshalb bei der Bevölkerung so hoch angesehen, weil er parteipolitisch unabhängig agiere und seine Aufgaben im Interesse der Konsumenten äußerst ernst und genau nehme, setzte Ekkamp fort. Bedauerlicherweise versuche Minister Böhmdorfer mittels Verzögerungen bei den Überweisungen des Bundeszuschusses den VKI offensichtlich auszuhungern, um auf diese Weise zu politischem Einfluss zu gelangen. "Für solche Spiele haben die KonsumentInnen kein Verständnis. Sie wollen weiterhin die höchst professionelle Arbeit des Vereins, der u.a. auch die angesehene Publikation "Konsument" herausgibt, gewährleistet sehen. Wien hat seinen Beitrag für das Jahr 2003 bereits beschlossen, nun ist Minister Böhmdorfer am Zahlungszug", schloss Ekkamp. (Schluss)

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