Die Bahn in Bayern 2003 - Zwischen Baustellen und Weichenstellungen / Investitionsmotor für Bayern

Berlin (OTS) - Anmod (Vorschlag)

Ob modernisierte Strecken, attraktive neue Züge oder dichtere Fahrpläne - in vielen Bereichen hat die Bahn in Bayern im vergangenen Jahr große Schritte gemacht. Die DB sieht sich auf der Erfolgsspur, denn auch im Freistaat hatte sie im Wettbewerb gegen andere Eisenbahnunternehmen mehrfach die Nase vorne. 2003 will die Bahn diesen Kurs fortsetzen.

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Der Ausbau des Streckennetzes und die Sanierung der Infrastruktur stehen ganz oben auf der Prioritätenliste. Außerdem will die Bahn sich weiter fit für den Wettbewerb machen. Der Konzernbevollmächtigte für Bayern, Hermann Graf von der Schulenburg, mit einem Blick auf dieses Jahr:

O-Ton (ors09021) Hermann Graf von der Schulenburg

Dieses Jahr wird auch wieder das Investieren in die Strecke, in das Schienennetz im Vordergrund stehen. Wir wollen bis zu einer Milliarde Euro investieren - wieder sehr verteilt auf das gesamte Bestandsnetz in Bayern. Großprojekte stehen auch im Vordergrund, das ist der Neu-und Ausbau München, Ingolstadt, Nürnberg. Das ist München-Augsburg, das ist auch das wichtige Projekt im Allgäu oder auch die Weiterführung unserer S-Bahn-Maßnahmen in München und auch schon in Nürnberg.

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Während in München der zweigleisige Ausbau der Linie S 2 Ost abgeschlossen wird, laufen in Nürnberg die Planungen für drei neuen Strecken.

2002 wurden in Bayern fünf neue Haltepunkte eingeweiht, in diesem Jahr sind vier geplant. Modernisierte Bahnhöfe bekommen einen behindertengerechten Zugang zu den Bahnsteigen. Außerdem setzt die Bahn auf moderne neue Züge und schnellere Fahrtzeiten. Dazu noch einmal wie Hermann Graf von der Schulenburg:

O-Ton (ors09022) Hermann Graf von der Schulenburg

Die Reisenden profitieren dieses Jahr, wenn wir die Baustellen abgeschlossen haben, beispielsweise auf der S2 bei Giesing in München oder die Baustelle zwischen Regensburg oder Marktredwitz wo wir die Strecke auf Neigetechnik ertüchtigen - dadurch schneller und attraktiver machen. Wir werden dann in der Region auch oft neue Angebote auf die Schiene setzen und neue Züge anbieten, und das ist dann ein Paket, was der Reisende natürlich spürt.

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Mit Hochdruck werden auch 2003 die großen Ausbauprojekten vorangetrieben; so auch bei Bayerns längster Baustelle, der 170 Kilometer langen ICE-Strecke Nürnberg-München. 2002 war Halbzeit, die Fertigstellung ist für 2006 geplant. Zwischen Augsburg und Nürnberg schreitet der viergleisige Ausbau voran, und über die neue Lechbrücke werden schon in diesem Jahr Züge rollen. Auch in der Zukunft will die Bahn auf der Erfolgsspur weiterfahren:

O-Ton (ors09023) Hermann Graf von der Schulenburg

Wir werden Ende 2003 viele Weichenstellungen abgeschlossen haben, beispielsweise werden wir einen 10-Jahresvertrag mit dem Freistaat Bayern zur Bestellung der Nahverkehre abgeschlossen haben, wir werden mit dem Freistaat Bayern gemeinsam eine langfristige Konzeption beendet haben in der Planung und dann umsetzen wie die Schiene sich entwickeln wird. Das bedeutet für uns mehr Investitionssicherheit. Wir werden ein "mehr" an Arbeitsplatzsicherheit haben, was auch sehr wichtig ist für so einen großen Arbeitgeber wie die Bahn.

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Auch im Güterverkehr hat sich in Bayern einiges getan. Neben neuen Strukturen bei den Einzelladungen hat die Bahn im Verbund mit österreichischen und italienischen Eisenbahngesellschaften die Verkehre über die Alpen beschleunigt: Lokomotiven und Lokführer werden vielfach nur noch einmal gewechselt. Zu den Häfen an die Nordsee fährt DB Cargo für große Unternehmen aus Ostbayern sogenannte Ganzzüge. Fazit der Bahn: Investitionen statt Rückzug aus der Fläche.

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ors Originaltext: Dt. Bahn AG

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