SPÖ-Malyar ad VP-Korosec: Beiträge in städtischen Kindergärten sozial gestaffelt!

Nur ein Drittel der Eltern zahlt den vollen Beitrag - Bis 1.000 Euro Elterneinkommen Kindergartenbesuch gratis

Wien (SPW-K) - "Die Stadt agiert auch bei den
Kindergartenbeiträgen sozial. Durch die großzügige Staffelung ist es vor allem den Beziehern kleiner und mittleren Einkommen möglich, ihren Kinder in einen städtischen Kindergarten zu schicken", wies Donnerstag SPÖ-Gemeinderätin Martina Malyar die Kritik von ÖVP-Gemeinderätin Korosec an den angeblich zu hohen Kindergartenbeiträgen zurück. Bis zu einem Einkommen von 1.000 Euro monatlich, so Malyar in einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien, sei überhaupt kein Beitrag zu entrichten. Dies betreffe immerhin ein Drittel aller Eltern, ein weiteres Drittel zahle spürbar ermäßigte Beiträge und nur ein Drittel der Eltern leiste für die ganztätige, hochqualitative Betreuung ihrer Kinder den vollen Beitrag. "Frau Korosec soll die Kirche im Dorf lassen und die Fakten berücksichtigen", stellte Malyar fest. ****

Die Stadt Wien leiste für den vielschichtigen Betrieb der städtischen Kindergärten, für die exzellente Ausbildung der Betreuungspersonen und letztlich auch durch namhafte Zuschüsse für private Kindergärten einen außerordentlich hohen Beitrag in diesem Bereich. Das Ergebnis: Im Gegensatz zu anderen Bundesländern weise Wien bei den Drei- bis Sechsjährigen praktisch Vollversorgung bei den Kindergartenplätzen auf, bei Kindern bis drei Jahre bestehe derzeit immerhin bereits ein Versorgungsgrad von 50 Prozent, wobei bereits in absehbarer Zeit eine Deckung der Nachfrage erreicht werden würde, erläuterte Malyar.

Wie selbstverständlich auch Frau Korosec wisse, erfordere die Einrichtung von neuen Kindergartenplätzen hohen finanziellen Aufwand. Umso bedauerlicher sei es, dass die FPÖVP-Regierung durch die Streichung der Kindergartenmilliarde sich von dieser so wichtigen Aufgabe kaltschnäuzig verabschiedet habe. "Statt die Stadt Wien in unqualifizierter Weise anzugreifen, wäre Frau Korosec gut beraten, sich so wie die SPÖ für die Wiedereinführung der Kindergartenmilliarde durch die Bundesregierung einzusetzen. Auf der einen Seite der Stadt namhafte Zuschüsse für die Kinderbetreuung zu streichen, auf der anderen Seite eine weitere Einnahmenkürzung für die Stadt durch die Forderung nach einer Gebührensenkung für gut bis ausgezeichnet verdienenende Eltern zu erheben, zeigt einmal mehr die eklatante Widersprüchlichkeit in der Politik der Wiener ÖVP", schloss Malyar. (Schluss)

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