Erfolgreicher Kollektivvertragsabschluss in der Mineralölindustrie

Wien (GdC, GMT, GPA/ÖGB). Gestern Abend konnten sich der Fachverband der Mineralölindustrie und die Gewerkschaft der Chemiearbeiter, die Gewerkschaft Metall-Textil und die Gewerkschaft der Privatangestellten auf einen neuen Kollektivvertrag für knapp 4.000 Beschäftigte der erdölverarbeitenden Industrie einigen.++++ Die kollektivvertraglichen Mindestlöhne und -gehälter steigen ab 1. Februar 2003 für die Arbeiter um 2,3 Prozent für die Angestellten um 2,2 bis 2,3 Prozent. Die Istlöhne und -gehälter steigen um 2,2 Prozent. Im Rahmenrecht konnten Schutzbestimmungen bei der Nachtarbeit sowie eine Widerrufmöglichkeit bei Übertritt in das "Abfertigungssystem Neu" vereinbart werden.
Von Seiten der Gewerkschaften wird der Abschluss als wichtiger Beitrag zur Sicherung der Kaufkraft der Beschäftigten in der Mineralölindustrie gewertet, der trotz unsicherer Lage der Branche eine stabile Einkommensentwicklung gewährleistet.

ÖGB, 23. Jänner 2003
Nr. 030

Rückfragen & Kontakt:

Gewerkschaft der Privatangestellten
Mag. Martin Panholzer
Mobil: 0676/817 111 511

Chemiegewerkschaft
Walter Zwierschütz
Tel. 01/597 15 01-57
Mobil: 0664/614 56 20

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0001