Ramharter: Änderungen beim Ladenschluß wären möglich

Selektive Änderungen unter Berücksichtigung der "Kleinen" sind auch in der EU möglich

(Wien, 22. Jän. 2003 / Fachliste der gewerblichen Wirtschaft ) Zu der nun wieder aufgeflammten Debatte über den Ladenschluß nahm heute der freiheitliche Vizepräsident der Wirtschaftskammer Wien, Karl Ramharter, Stellung. Ramharter präsentierte einen Vorschlag, der das Problem sofort lösen könnte.

"Es ist möglich, die bestehenden Ladenöffnungszeiten zu ändern, und dabei auch auf die kleinen Geschäfte Rücksicht zu nehmen", stellt Ramharter fest. "Es wären selektive Öffnungszeiten notwendig, bei denen den Nahversorgern keine Einschränkungen auferlegt sind. Die Großfläche sollte hingegen bei den Öffnungszeiten durchaus eingebremst werden."

Innerhalb der EU gibt es bereits solche Regelungen. So gibt es Sonderregelungen für kleine Geschäfte bereits in Dänemark, in Großbritannien oder auch in Portugal. Eine derartige Regelung, welche die Nahversorger bevorzugt, stellt also keinen Widerspruch zum geltenden EU Recht dar. Gerade für den Tourismus wäre es attraktiv, wenn die kleinen Läden länger und auch am Wochenende offen halten dürften.

"Wenn man die bestehenden Möglichkeiten mit Augenmaß und unter Berücksichtigung der kleinen Geschäfte ausschöpft, wäre wirklich etwas erreicht. Für die Nahversorger gäbe es die Möglichkeit aufzusperren, wann sie wollen; allerdings ohne den Zwang mit der Großfläche konkurrenzieren zu müssen. Und für den Wien Tourismus wäre eine derartige Lösung ebenfalls wünschenswert", schloß Ramharter. (Schluß) (gr)

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