Raschhofer: EU-Agrarreform: Prinzip "Klasse statt Masse" begrüßenswert

Wien, 2003-01-22 (fpd) - "Ich begrüße es, wenn durch die Vorschläge der Kommission zur EU-Agrarreform dem Prinzip "Klasse statt Masse" Rechnung getragen wird. Die Förderung von Butterbergen und Milchseen muß ein Ende haben", so die freiheitliche Delegationsleiterin im EP, Daniela Raschhofer, in einer ersten Reaktion auf die heutige Präsentation der Agrarreform im Europäischen Parlament. ****

"Skeptisch bin ich allerdings, was die Kürzungen der Direktzahlungen anbelangt, da diese den Bauern direkt zugute kommen", erklärt Raschhofer weiter.

Weniger heikel seien hingegen die Abstriche bei den Exportstützungen:
"Mit diesen Geldern, die ohnehin nicht den Bauern direkt zufließen, ist bisher viel Mißbrauch betrieben worden. Dieser Praxis muß ein Riegel vorgeschoben werden".

"Eines muß klar sein: durch die Pläne der Kommission darf es zu keinem weiteren Bauernsterben in Österreich kommen", so Raschhofer abschließend. (Schluß)

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