Erdbeben in Mexiko: Rotes Kreuz vor Ort

Mexiko City (Rotes Kreuz) – Gestern Abend erschütterte gegen 20.00 Uhr ein Erdbeben der Stärke 7.6 Mexiko. Das Epizentrum lag mehrere hundert Kilometer westlich von Mexico City im Atlantik. Das Mexikanische Rote Kreuz ist seit dem Erdbeben im Einsatz.

"Wir sind rund um die Uhr mit der internationalen Rotkreuz-Zentrale in Genf im Kontakt. Bei Bedarf sind wir jederzeit in der Lage, Hilfseinheiten im Bereich der Rettungshunde, aber auch der Trinkwasseraufbereitung zu entsenden", erklärt Günter J. Stummer, Hilfskoordinator des Österreichischen Roten Kreuzes. Aufgrund der langen Anreise und der guten Ausbildung der Hilfseinheiten in Mexiko und den Nachbarstaaten erscheint eine Anforderung allerdings sehr unwahrscheinlich, so das Rote Kreuz. "Wenn internationale Hilfe benötigt wird, existieren am amerikanischen Kontinent wahrscheinlich genügend Ressourcen zur Hilfe. In Panama gibt es seit Jahren eine sehr erfahrene pan-amerikanische Katastropheneinheit des Roten Kreuzes zur Hilfe bei Naturkatastrophen", ergänzt der Rotkreuz-Spezialist.

Die Rettungshunde des Österreichischen Roten Kreuzes sind immer wieder auch international im Einsatz, um Menschen zu finden, die bei Erdbeben verschüttet werden. Der letzte große Einsatz der österreichischen Rotkreuz-Rettungshunde war in der Türkei im August 1999, wo 31 Personen lebend aus den Trümmern gerettet werden konnten.

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