ÖVP-Wurmitzer gefährdet wichtige Kulturprojekte in "Hemma-Region"

Klagenfurt, 2003-01-22 (fpd) ÖVP-Landesrat Georg Wurmitzer müsse schleunigst zu Ordnung und Normalität zurückkehren, fordert der freiheitliche Vorsitzende des Kulturausschusses im Kärntner Landtag, LAbg. Johann A. Gallo.

Es gehe nicht an, dass ein Agrarreferent im Stile barocker Selbstdarsteller ohne geschäftsordnungsmäßige Zuständigkeit Steuergeld für eine fragwürdige, weil schwarze Parteikonzertreihe, setze, den Förderbedarf, wo dieser tatsächlich bestehe, jedoch blockiere, kritisiert der freiheitliche Klubobmannstellvertreter

Jüngstes Beispiel der gebrochenen Versprechen des VP-Obmannes sind die Weitensfelder Kulturprojekte "Karl-May-Festspiele" und "Hemma -Der Ruf des Einhorns". Während Kulturreferent LH Dr. Jörg Haider sowie Wirtschafts- und Tourismusrefent LHStv. Karl Pfeifenberger mit je 100.000 Euro - schriftlich zugesichert - den über die "Hemma-Region" hinaus wichtigen Kultur- und Wirtschaftsfaktor fördern und so ermöglichen, will Wurmitzer von seiner Zusage ebenfalls 100.000 Euro für nötige Infrastrukturmaßnahmen beizusteuern, jetzt nichts mehr wissen. Offensichtlich brauche der VP-Chef das Geld für seine Parteikonzerte, mutmaßt der Abgeordnete.

Er, Gallo, könne Wurmitzer nur raten sein desaströses Verhalten besser fünf nach zwölf als gar nicht vor dem Kärntner Kulturgremium, - nach dem er sonst gerne rufe - auszubreiten. Die Antwort dieser unbestrittenen Experten würde sich von der Meinung der steuerzahlenden Bevölkerung in Kärnten kaum unterscheiden und der ähneln, die Wurmitzers mundflinker Musikkonsulent bereits erhalten habe, schloss Gallo.

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