Ramharter: Kein Pardon für Schwarz-Unternehmer

Gegen Unternehmer mit Schwarzarbeitern muß mit aller Härte vorgegangen werden

(Wien, 22. Jän. 2003 / Fachliste der gewerblichen Wirtschaft ) Der jüngste Skandal um den Taxiunternehmer, der einen Mitarbeiter ohne Taxilenkerprüfung und ohne Anmeldung beschäftigt hat, hat wieder eines deutlich gemacht: Nur verstärkte Kontrollen können diese illegalen Zustände beenden.

"Selbstverständlich gilt für den betroffenen Unternehmer - bis zu einer Verurteilung - die Unschuldsvermutung. Sollten sich die Vorwürfe allerdings als wahr herausstellen, dann muß gegen diese Firma mit aller Härte vorgegangen werden", empört sich der Vizepräsident der Wiener Wirtschaftskammer, Karl Ramharter. Und weiter, "Es kann nicht einfach hingenommen werden, daß wegen einzelner schwarzer Schafe wieder eine ganze Branche in Verruf kommt."

Als langjähriges Mitglied der Sparte Verkehr in der Wiener Wirtschaftskammer weiß Ramharter wovon er spricht. Sitzt er doch auch heute noch hinter dem Steuer seines Taxis. "Es müssen nun rasch Taten gesetzt werden", fordert Ramharter. "Das Anbieten von Taxigutscheinen an die Betroffene durch die Fachgruppe zeigt - gerade in dieser Situation - allerdings nicht von Feingefühl", schloß Ramharter. (Schluß) (gr)

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