ARBÖ: Sicherheit für Autofahrer muss Vorrang haben

Umtausch der Alu-Leitschienen soll für zusätzliche Schutzmaßnahmen genutzt werden

Wien (OTS) - Die Sicherheit der Autofahrer auf Österreichs Autobahnen hat Vorrang, zumal die Lenker für deren Benutzung ja zahlen müssen. Dieser Grundsatz muss auch für den geplanten Umtausch aller Alu-Leitplanken auf den Autobahnen und Schnellstraßen gelten, betont der ARBÖ nach Präsentation des ASFINAG-Beschleunigungsprogrammes. Eine noch zügigere Umsetzung des Umbaus noch vor Herbst 2005 wäre allerdings wünschenswert, ohne dabei den Verkehrsfluss entscheidend zu hemmen.

Die Verdoppelung der Kosten des Gesamtprojektes - von ursprünglich 120 Millionen Euro auf jetzt 240 Millionen Euro - sind nur zu einem Teil auf das höhere Volumen des Umbaus (1.700 km statt ursprünglich 1.200 km) zurückzuführen. Sie sind aus Sicht des ARBÖ nur dann vertretbar, wenn die Sicherheit über den eigentlichen Umtauschnutzen hinaus (keine Verletzungen mehr durch die scharfkantigen Brüche des Alu-Materials) verbessert wird: durch besseren Schutz gegen durchbrechende Fahrzeuge (höherer Aufhaltewert), in den Kurven (Stichwort: Motorräder), höheren Blend- und Sichtschutz, breitere Fahrbahnen oder breitere Pannenstreifen.

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