Ambrozy soll für Kärnten verhandeln

SPÖ-Obmann muss Kärnten-Forderungen in SPÖ-Verhandlungspapier reklamieren

Umweltschutzmaßnahmen (€ 437 Mio. ) - Klagenfurt, 2003-01-22 (fpd) Nachdem sich die SPÖ zu Koalitionsverhandlungen mit der ÖVP entschlossen hat, forderte heute der freiheitliche Landesparteiobmann Martin Strutz SPÖ-Vorsitzenden Peter Ambrozy, der auch stellvertretender Bundesparteiobmann ist, dringend auf, Kärntner Positionen und Forderungen in den Forderungskatalog der Sozialdemokraten aufzunehmen. Denn bisher hat man von Ambrozy in dieser Hinsicht noch nichts gehört. Unter anderem nannte Strutz folgende wichtige Projekte, die für Kärnten gesichert bleiben müssen:

  • 2. Röhre Katschberg- und Tauerntunnel inkl. Vollausbau Pack im Abschnitt zwischen Bad St. Leonhard -Wolfsberg-Nord und Sanierung Gräberntunnel Oströhre (€ 67 Mio.)
  • Bau der Koralmbahn (€ 2,54 Mrd.)
  • Bau der Hochleistungsstrecke im Zentralraum Kärnten (zwischen Klagenfurt und Villach (€ 1,24 Mrd.)
  • Zweigleisiger Ausbau der Tauernbahn (€ 90 Mio.)

Der freiheitliche Landesparteiobmann verweist darauf, dass die FPÖ Kärnten selbstverständlich diese Projekte auch in den Gesprächen mit der ÖVP ventiliert hat und es für die FPÖ in etwaigen Koalitionsverhandlungen eine massive Priorität hat, dass Kärnten weiterhin auch von Bundesseite unterstützt wird.

Strutz warnte heute davor, dass im Fall einer rot/schwarzen Koalition Kärnten, wie bereits unter der alten SPÖ/ÖVP-Regierung, drastisch benachteiligt würde. Dies sehe man schon an den SPÖ-Forderungen zum Ausbau der Infrastruktur in den Ostregionen.

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