Ärzte wollen verstärkt auf EU-Ebene zusammenarbeiten

Kooperationsvertrag zwischen österreichischen und polnischen Ärzten - Pjeta: Ärzte müssen Patienteninteresse in EU vertreten

Wien (OTS) - Österreichische und polnische Ärzte wollen im Hinblick auf die EU-Osterweiterung zukünftig stärker zusammenarbeiten. Zu diesem Zweck wurde dieser Tage in Warschau ein Kooperationsvertrag zwischen der Polnischen und Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) abgeschlossen.

Wie ÖÄK-Präsident Dr. Otto Pjeta, der die hochrangige österreichische Delegation gemeinsam mit dem für Auslandsfragen zuständigen ÖÄK-Vizepräsidenten, Dr. Reiner Brettenthaler, angeführt hatte, am Mittwoch in einer Aussendung mitteilte, ist dieses Übereinkommen das vorerst letzte in einer Reihe von institutionalisierten Kooperationen zwischen den österreichischen Ärzten und Ärzten der EU-Kandidatenländer aus dem Osten. Wesentlicher Inhalt der angestrebten Zusammenarbeit ist dabei die übernationale Abstimmung der Ärzte auf EU-Ebene, soweit gesundheitspolitische oder ärzterelevante Fragen angesprochen werden.

"Gerade in Zeiten scheinbar vorbehaltloser Ökonomisierung muss der ärztliche Standpunkt im Interesse der Patienten auf EU-Ebene konsequent eingebracht werden. Die Bemühungen der Österreichischen Ärztekammer um eine Zusammenarbeit mit den Beitrittsländern gehen in diese Richtung", sagte Pjeta.

Weitere Vertragspunkte zwischen polnischen und österreichischen Ärzten betreffen den Informationsaustausch, die Abhaltung von wissenschaftlichen Veranstaltungen, die ärztliche Aus-, Weiter- und Fortbildung sowie die Zusammenarbeit auf medialer Ebene. (Schluss)

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